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17.07.2018 | Erkrankungen von Nase, Nebenhöhlen und Gesicht | Leitthema | Ausgabe 10/2018

HNO 10/2018

Diagnostik und Therapie von Tränenwegserkrankungen

Ein strukturiertes patientenzentriertes Versorgungskonzept

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Dr. J. Heichel, H.-G. Struck, A. Glien
Wichtige Hinweise

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00106-018-0535-0) enthält eine Videoaufnahme einer Nasenendoskopie nach erfolgter transkutaner Dakryozystorhinostomie, 3 Monate postoperativ. Beitrag und Video stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​hno zur Verfügung. Sie finden das Video am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Leitsymptom einer Tränenabflussstörung ist die Epiphora. Der Leidensdruck der Patenten durch das permanent tränende Auge ist sehr hoch.

Ziel der Arbeit

Es wird ein strukturierter Überblick über die gängigen diagnostischen und therapeutischen Optionen gegeben.

Material und Methoden

Die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Ansätze werden anhand der aktuellen Literatur und eigenen Erfahrungen beleuchtet.

Ergebnisse

Die Anamnese ist wichtigster Schlüssel zur Diagnose. Durch Inspektion und Palpation der Lid- und Tränensackregion kann der Verdacht auf eine Tränenabflussstörung erhärtet werden. Hierbei sind Untersuchungen der Tränenproduktion, der Qualität der Tränen und der Beschaffenheit der Augenoberfläche hilfreich. Als wichtigste diagnostische Maßnahme ist die Sondierung und Spülung der ableitenden Tränenwege (TNW) bedeutsam. Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Pathologie. Die Behandlung der konnatalen Dakryostenose folgt einem strukturierten Stufenkonzept. Eine Epiphora im Erwachsenenalter ohne Zeichen einer Dakryozystitis kann zumeist durch transkanalikuläre Operationstechniken behandelt werden. Im Fall einer chronischen Dakryozystitis kommt neben der Dakryoendoskopie die Dakryozystorhinostomie in Betracht. Verletzungen der TNW erfordern eine zeitnahe Sanierung unter Einsatz von TNW-Intubationstechniken. TNW-Tumoren sind histologisch zu klassifizieren, um eine gezielte Therapie im Rahmen eines interdisziplinären Managements zu ermöglichen.

Schlussfolgerung

Die ophthalmologische Basisdiagnostik wird durch Spezialuntersuchungen befundabhängig ergänzt. Die stetige Weiterentwicklung vorhandener diagnostischer und therapeutischer Optionen ermöglicht eine zunehmend individualisierte Behandlung der Patienten.

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