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MTX-Osteopathie – eine kritische Übersicht

Zusammenfassung

Der Antimetabolit Methotrexat (MTX) wurde ursprünglich im Rahmen einer Chemotherapie bei Malignomen eingesetzt. Seit den frühen 1980er-Jahren ist MTX aus der Therapie der rheumatoiden Arthritis nicht mehr wegzudenken und weltweit etablierter Behandlungsstandard bei vielen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Der Wirkmechanismus von MTX ist nicht völlig geklärt, der Adenosin-Signalweg spielt wahrscheinlich eine Rolle. Es gibt einige etablierte unerwünschte Wirkungen von MTX wie Übelkeit, Anstieg der Transaminasen und Zytopenien. Basierend auf vielen Einzelfallberichten wird angenommen, dass es eine MTX-spezifische Osteopathie gibt, die sich klinisch durch schmerzhafte Insuffizienzfrakturen bemerkbar macht. Die Datenlage dazu ist insgesamt nicht eindeutig, aber durchaus suggestiv. Die vorliegende Arbeit untersucht die dazu vorliegende Datenlage und bewertet diese kritisch.
Titel
MTX-Osteopathie – eine kritische Übersicht
Verfasst von
Prof. Dr. Jürgen Braun
Björn Buehring
Publikationsdatum
01.12.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-025-01755-4
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Bildnachweise
Teaserbild G-CSF mit neuer Struktur/© Apogepha, Glass vial, pipette and woman scientist in laboratory for medical study, research or experiment. /© HockleyMedia24/peopleimages.com / Adobe Stock (Symbolbild mit Fotomodellen), Erythrozyten und Leukozyten/© Apogepha, Teaserbild Ärztin mit Patientin im Gespräch vor Bildschirm/© RFBSIP/ AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau macht Yoga am Ufer eines Sees/© Westend61 | GettyImages