MTX-Osteopathie – eine kritische Übersicht
- 01.12.2025
- Ermüdungsbruch
- Übersichten
- Verfasst von
- Prof. Dr. Jürgen Braun
- Björn Buehring
- Erschienen in
- Zeitschrift für Rheumatologie
Zusammenfassung
Der Antimetabolit Methotrexat (MTX) wurde ursprünglich im Rahmen einer Chemotherapie bei Malignomen eingesetzt. Seit den frühen 1980er-Jahren ist MTX aus der Therapie der rheumatoiden Arthritis nicht mehr wegzudenken und weltweit etablierter Behandlungsstandard bei vielen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Der Wirkmechanismus von MTX ist nicht völlig geklärt, der Adenosin-Signalweg spielt wahrscheinlich eine Rolle. Es gibt einige etablierte unerwünschte Wirkungen von MTX wie Übelkeit, Anstieg der Transaminasen und Zytopenien. Basierend auf vielen Einzelfallberichten wird angenommen, dass es eine MTX-spezifische Osteopathie gibt, die sich klinisch durch schmerzhafte Insuffizienzfrakturen bemerkbar macht. Die Datenlage dazu ist insgesamt nicht eindeutig, aber durchaus suggestiv. Die vorliegende Arbeit untersucht die dazu vorliegende Datenlage und bewertet diese kritisch.
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- Titel
- MTX-Osteopathie – eine kritische Übersicht
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Jürgen Braun
Björn Buehring
- Publikationsdatum
- 01.12.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Ermüdungsbruch
Methotrexat
Methotrexat
Osteoporose
Osteoporose
Rheumatoide Arthritis
Arthritis
Rheumatologie
Orthopädische Rheumatologie - Erschienen in
-
Zeitschrift für Rheumatologie
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00393-025-01755-4
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