Skip to main content
Erschienen in:

01.11.2015 | Schwerpunkt: Zöliakie und Darmlymphome

Ernährung bei Zöliakie

verfasst von: Dr. N. Ludwig

Erschienen in: Die Gastroenterologie | Ausgabe 6/2015

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Die zurzeit einzige etablierte Therapie der Zöliakie ist die glutenfreie Ernährung. Schon sehr kleine Mengen des Klebereiweißes (< 50 µg) können einen Antikörperanstieg und eine Veränderung der Dünndarmmukosa zur Folge haben. Aus diesem Grund muss die glutenfreie Ernährung sehr streng durchgeführt werden, selbst kleine Mengen glutenhaltiger Speisen sind nicht zu tolerieren.
Die lange Liste natürlicher glutenfreier Lebensmittel ermöglicht den Betroffenen eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost, auch ohne teure diätetische Ersatzprodukte. Der zunehmende Trend, sich auch ohne Diagnose einer Zöliakie glutenfrei zu ernähren, hat zur Folge, dass es die Auswahl an glutenfreien Gerichten bei der aushäusigen Verpflegung immer größer wird.
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Biesalski, Bischoff, Puchstein (2010) Ernährungsmedizin, 4. Aufl. Thieme, Stuttgart Biesalski, Bischoff, Puchstein (2010) Ernährungsmedizin, 4. Aufl. Thieme, Stuttgart
2.
Zurück zum Zitat Rodeck, Zimmer (2008) Pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung. Springer, HeidelbergCrossRef Rodeck, Zimmer (2008) Pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung. Springer, HeidelbergCrossRef
3.
Zurück zum Zitat Sjöberg V, Hollen E, Pietz G et al (2014) Noncontaminated dieatry oats may hamper normalization of the intestinal immunstatus in childhood celia disease. Clin Transl Gastroenterol 5:e58PubMedCentralCrossRefPubMed Sjöberg V, Hollen E, Pietz G et al (2014) Noncontaminated dieatry oats may hamper normalization of the intestinal immunstatus in childhood celia disease. Clin Transl Gastroenterol 5:e58PubMedCentralCrossRefPubMed
4.
Zurück zum Zitat Akoberg AK, Thomas AG (2008) Systemic Review: tolerable amount of gluten for people with celiac disease. Aliment Parmcol Ther 27:1044–1052CrossRef Akoberg AK, Thomas AG (2008) Systemic Review: tolerable amount of gluten for people with celiac disease. Aliment Parmcol Ther 27:1044–1052CrossRef
Metadaten
Titel
Ernährung bei Zöliakie
verfasst von
Dr. N. Ludwig
Publikationsdatum
01.11.2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Gastroenterologie / Ausgabe 6/2015
Print ISSN: 2731-7420
Elektronische ISSN: 2731-7439
DOI
https://doi.org/10.1007/s11377-015-0021-0

Weitere Artikel der Ausgabe 6/2015

Der Gastroenterologe 6/2015 Zur Ausgabe

Schwerpunkt: Zöliakie und Darmlymphome

Refraktäre Zöliakie

Mitteilungen Netzwerk gegen Darmkrebs

Mitteilungen Netzwerk gegen Darmkrebs

Mitteilungen des BDI

Mitteilungen des BDI

Schwerpunkt: Zöliakie und Darmlymphome

Aspekte der Zöliakie im Kindes- und Jugendalter

Schwerpunkt: Zöliakie und Darmlymphome

Klinisches Erscheinungsbild und Diagnose der Zöliakie

Leitlinien kompakt für die Innere Medizin

Mit medbee Pocketcards sicher entscheiden.

Seit 2022 gehört die medbee GmbH zum Springer Medizin Verlag

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Welche Antikoagulation bei Vorhofflimmern und Leberzirrhose?

19.07.2024 Leberzirrhose Nachrichten

Bei einer Auswertung von US-Versicherungsdaten ging es um die Frage, welche Antikoagulation –  Apixaban, Rivaroxaban oder Warfarin – bei Personen mit Leberzirrhose und Vorhofflimmern unterm Strich die beste Prophylaxe-Option ist.     

Informierte Frauen neigen zu späterem Mammografie-Screening

Frauen in ihren 40ern, die über die Vor- und Nachteile des Mammografie-Screenings auf Brustkrebs informiert werden, neigen stärker dazu, den Screeningbeginn nach hinten zu verschieben. Die Mehrheit aber nähme das Angebot an, wie eine US-Studie zeigt.

Endometriose-Subtypen und das Risiko für Ovarialkarzinome

19.07.2024 Ovarialkarzinom Nachrichten

US-Kohortendaten sprechen dafür, dass verschiedene Endometrioseformen unterschiedlich mit dem Risiko für Ovarialkarzinome assoziiert sind. Besonders erhöht ist das Risiko offenbar bei tief infiltrierenden und ovariellen Endometrioseformen.

Mehrgefäßstenosen einzeitig oder zweizeitig eröffnen?

18.07.2024 Gefäßstenosen Nachrichten

Nach einem Herzinfarkt mit Mehrgefäßerkrankung sind bessere Ergebnisse zu erwarten, wenn alle stenotischen Abschnitte revaskularisiert werden. Sollte das in einer oder in mehreren Sitzungen geschehen? Eine Metaanalyse gibt eine klare Antwort.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.