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Das „innere Lachen“ oder der sich „rächende Körper“ – wer gewinnt bei der Nahrungsmittelwahl?

Eine qualitative Studie zur Entscheidungsfindung in Ernährungsfragen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

In der Fülle von Ernährungsempfehlungen – deren wissenschaftliche Basis in der Regel ungewiss ist – müssen sich Verbraucherinnen täglich orientieren. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Empfehlungen sich teilweise widersprechen. Darüber hinaus sind sie in Einklang mit lebensweltlichen Ansprüchen, Bedingungen und Bedürfnissen zu bringen. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie Menschen diese Herausforderung bewältigen und welche Aspekte in Ernährungsfragen handlungsleitend sind.

Methode

Es wurden 20 leitfadengestützte Interviews durchgeführt und mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Ergebnisse

Ernährungswissen ist zwar eine Voraussetzung, um ernährungsbezogene Entscheidungen treffen zu können, über das Wissen hinaus spielen jedoch zahlreiche weitere Faktoren wie Zeitbudget, finanzielle Mittel, Alltagsanforderungen aber auch soziale und emotionale Aspekte eine Rolle. Jenseits der Frage der Nährstoffe scheinen Fragen der Lebensmittelsicherheit eine bedeutsame Größe zu sein.
Titel
Das „innere Lachen“ oder der sich „rächende Körper“ – wer gewinnt bei der Nahrungsmittelwahl?
Eine qualitative Studie zur Entscheidungsfindung in Ernährungsfragen
Verfasst von
Prof. Dr. Veronika Müller
Norbert Schmacke
Petra Kolip
Publikationsdatum
29.03.2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Schlagwort
Ernährung
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 2/2016
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-016-0534-5
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