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21.08.2017 | Leitthema | Ausgabe 5/2017

Gefässchirurgie 5/2017

Erneuerung des Weiterbildungskatalogs, Simulation und Zentralisierung

Wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der chirurgischen Nachwuchsweiterbildung am Beispiel des abdominellen Aortenaneurysmatas

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 5/2017
Autor:
Prof. Dr. D. Böckler

Zusammenfassung

Die endovaskuläre Aneurysmaausschaltung („endovascular aortic aneurysm repair“, EVAR) wird in Deutschland nahezu flächendeckend aufgrund ihrer reduzierten perioperativen Komplikations- und Mortalitätsrate als Therapie der ersten Wahl angeboten. Die offene Chirurgie wird deshalb zunehmend seltener durchgeführt und bleibt seltenen und dann oft komplexen Indikationen vorbehalten. Die Ausbildung in der offenen abdominellen Aortenaneurysma(AAA)-Chirurgie stellt eine sehr große Herausforderung in der Weiterbildung des gefäßchirurgischen Nachwuchses dar, zumal ein Zusammenhang zwischen Überleben und Operationsvolumen von Krankenhäusern und -Frequenz von Operateuren besteht. Eine Anpassung der Weiterbildungsordnung, ein Training an Simulatoren und eine Zentralisierung zumindest der offenen AAA-Chirurgie ist sinnvoll und zukünftig potenziell notwendig, um selektionierten Patienten diese Therapiealternative weiterhin mit langfristig haltbaren und guten Ergebnissen anbieten zu können.

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