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05.02.2018 | Industrieforum | Ausgabe 1-2/2018

Im Focus Onkologie 1-2/2018

Erstmals Zweitlinientherapie beim hepatozellulären Karzinom

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 1-2/2018
Autor:
Katharina Arnheim
_ Die Zulassung von Sorafenib (Nexavar®) für die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms (HCC) vor rund zehn Jahren war ein Meilenstein. „Bislang existierte keine Alternative für Patienten mit Therapieversagen unter Sorafenib“, konstatierte Marcus-Alexander Wörns, Mainz. Die EU-Zulassung von Regorafenib (Stivarga®) für die Zweitlinientherapie des HCC nach Progress unter Sorafenib ist daher ein großer Fortschritt, ermöglicht sie doch erstmals eine Sequenztherapie beim fortgeschrittenen HCC. Basis der Zulassung sind die Daten der Phase-III-Studie RESORCE, in der Regorafenib bei 573 Patienten mit dokumentiertem radiologischem Progress unter Sorafenib im randomisierten Design mit Placebo verglichen wurde [Bruix J et al. Lancet. 2017; 389(10064):56-66]. Wörns bewertete das Ergebnis als „Durchbruch im Management des fortgeschrittenen HCC“: Unter Regorafenib war das Gesamtüberleben (OS) mit median 10,6 Monaten signifikant um fast drei Monate länger als unter Placebo mit median 7,8 Monaten (Hazard Ratio [HR] 0,63; p = 0,0001). Von der Zweitlinientherapie profitierten alle Subgruppen; auch die sekundären Endpunkte Zeit bis zum Progress (3,2 vs. 1,5 Monate; Hazard Ratio 0,44; p < 0,0001), objektives Ansprechen und Tumorkontrolle waren unter Regorafenib durchgängig verbessert. ...

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