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16.09.2015 | Industrieforum | Ausgabe 9/2015

Im Focus Onkologie 9/2015

ESMO-Empfehlung für spätere CRC-Therapielinien

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 9/2015
Autor:
Andrea Warpakowski
In den Leitlinien der European Society for Medical Oncology (ESMO) wird beim metastasierten Kolorektalkarzinom mit RAS-Wildtyp der orale Multikinaseinhibitor Regorafenib in der Dritt- und in der Viertlinie empfohlen. Von der Therapie profitieren laut Hans-Joachim Schmoll, Halle, vor allem Patienten, die für eine möglichst intensive Therapie geeignet sind, also Patienten mit potenziell resektablen Metastasen oder rasch progredienter, symptomatischer Erkrankung. In der Zulassungsstudie CORRECT (n = 760) verlängerte Regorafenib als Monotherapie bei standardmäßig vorbehandelten mCRC-Patienten das mediane Gesamtüberleben (OS) signifikant im Vergleich zu Placebo (6,4 vs. 5,0 Monate; Hazard Ratio [HR] 0,77; p = 0,0052) [Grothey A et al. Lancet. 2013;381(9863):303-12]. Auch das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) war unter Regorafenib signifikant länger (1,9 vs. 1,7 Monate; HR 0,49; p < 0,0001). In der asiatischen Zulassungsstudie CONCUR war der Behandlungserfolg mit dem Multikinasehemmer noch höher (medianes OS: 8,8 vs. 6,3 Monate; HR 9,55; p = 0,0002) [Li J et al. WCGIC. 2014;Abstr O-0023]. Schmoll wies daraufhin, dass in beiden Studien das Therapieziel Krankheitsstabilisierung bei fast jedem zweiten Patienten erreicht wurde. Jeder fünfte Patient konnte in der CORRECT-Studie eine weitere Therapie mit einem Pyrimidin-Analogon erhalten. Nach Progression unter Regorafenib gebe es also noch weitere Optionen für Patienten, die eine Folgetherapie tolerieren könnten, so Schmoll. In einer Studie der Mayo-Klinik ging Regorafenib sogar mit einer besseren Wirksamkeit einer nachfolgenden erneuten Chemotherapie einher. Die mCRC-Patienten erhielten nach Regorafenib (n = 33) im Median noch zwei weitere Therapien wie FOLFOX, FOLFIRI oder Panitumumab (Kidd M et al. ASCO GI. 2015). ...

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