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11.- 14. Juni 2025 | Barcelona
Auf dem diesjährigen europäischen Rheumakongress (EULAR) ging es um heraufordernde rheumatologische Fragestellungen. Die Therapie der Osteoporose bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen gestaltet sich beispielsweise oft komplexer als erwartet. Warum spielt die Frage nach Entzündungen bei der Behandlung schwer therapierbarer Rheumatoider Arthritis eine entscheidende Rolle? Und welche Diagnosekriterien gelten für den neuropsychiatrischen Lupus? Lesen Sie mehr dazu im Kongressdossier.
Bei kaum einer Manifestation des systemischen Lupus erythematodes sind selbst Rheumatologinnen und Rheumatologen so unsicher wie beim neuropsychiatrischen Lupus. Am besten ist, sich dem Krankheitsbild erst einmal genauso zu nähern wie ohne SLE.
Um bei schwer behandelbarer und speziell bei polyrefraktärer Rheumatoider Arthritis hilfreiche Therapieentscheidungen treffen zu können, ist es wichtig, zu klären, ob weiterhin Entzündungen da sind. Sie können auch Folge einer Autoinflammation sein.
Chimäre-Antigen-Rezeptor (CAR)-T-Zellen werden zunehmend auch bei therapierefraktärer Rheumatoider Arthritis erprobt. Neuerdings werden sie so konstruiert, dass sie vor Ort als Fabrik für therapeutische Anti-Zytokin-Antikörper fungieren.
Die Bildgebung ist und bleibt ein großes Thema bei der axialen Spondyloarthritis (axSpA) – zum einen in der Diagnose der axSpA, zum anderen in der Differentialdiagnose einer axialen Beteiligung bei der Psoriasis Arthritis.
Mit ihrer klinischen Heterogenität stellt die rheumatoide Arthritis hohe Anforderungen an die Therapieentscheidung – insbesondere, wenn Methotrexat allein nicht ausreicht, Biologika aber noch nicht infrage kommen. Wie effektiv alternative basistherapeutische Strategien sind, wurde beim EULAR-Kongress 2025 diskutiert.
Die inzwischen große Vielfalt an Therapieoptionen bei der Psoriasis-Arthritis ist grundsätzlich zu begrüßen, stellt Behandelnde im Hinblick auf die Therapiestrategie aber auch vor Herausforderungen. Was rät eine renommierte Expertin?
Die entzündlich-rheumatische Erkrankung, aber auch deren vorherige Behandlung, können die Therapie einer Osteoporose erschweren. Beispielhaft wird dies an der diffusen kutanen Systemische Sklerose und Methotrexat-Osteopathie deutlich.
Eine rein auf die Synovitis ausgerichtete Therapie scheint bei dieser aggressiven Form der Hand-Osteoarthrose nur wenig effektiv zu sein. Daher rücken Therapien in den Fokus, die am subchronralen Knochen ansetzen.
Über das autoinflammatorische Still-Syndrom ist noch immer wenig bekannt. In den aktuellen EULAR-Empfehlungen wird nicht nur die klinische Präsentation präzisiert, sondern auch der frühe Einsatz von Biologika betont. Neue Erkenntnisse zu Komplikationen wie dem Makrophagen-Aktivierungssyndrom erweitern das Verständnis der komplexen Erkrankung.
12. Juni - 15. Juni 2024 | Wien
Auf dem diesjährigen EULAR-Kongress gab es einige hilfreiche Tipps für den ärztlichen Alltag: Es ging um opportunistische Infektionen bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und wie sie zu vermeiden sind. Außerdem wurden die aktualisierten Empfehlungen zum Einsatz von Antirheumatika in der Zeit der Familienplanung, Schwangerschaft und Stillzeit vorgestellt. Diese und weitere Highlights vom Kongress finden Sie im Kongressdossier.
31. Mai - 3. Juni 2023 | Mailand
Bei der Psoriasisarthritis gibt es neue Therapieempfehlungen und bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung und Gicht sollten Sie die Dreifachkombination von RAS-Hemmern, Diuretika und NSAR nach Möglichkeit vermeiden. Das sind zwei Botschaften vom Kongress der europäischen Rheumatologie (EULAR). Die Berichte dazu und weitere Meldungen finden Sie in unserem Kongress-Dossier.
Die EULAR-Jahrestagung 2022 fand dieses Jahr in Kopenhagen statt und zeichnete sich – wie immer – durch eine große Themenvielfalt aus. Wir berichten zum Beispiel, warum es sinnvoll ist, bei allen Patientinnen und Patienten mit Rheuma jedes Jahr ans Impfen zu denken und wie es gelingt, Gichtkranke besser zu behandeln.