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11.06.2019 | originalarbeit | Ausgabe 13-14/2019 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 13-14/2019

Evidenzbasierte Empfehlungen zur Überarbeitung der österreichischen Vorsorgeuntersuchung

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 13-14/2019
Autoren:
Isolde Sommer, Viktoria Titscher, Birgit Teufer, Irma Klerings, Barbara Nußbaumer-Streit, Monika Szelag, Lisa Affengruber, Gernot Wagner, Anna Glechner, Christina Kien, Agnes Ebenberger, Irmgard Schiller-Frühwirth, Thomas E. Dorner, Andrea Siebenhofer, Bernd Haditsch, Herbert Bachler, Uwe Siebert, Gerald Gartlehner
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s10354-019-0699-6) enthalten.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die österreichische Vorsorgeuntersuchung (VU) wurde 1974 als Kassenleistung eingeführt und im Jahr 2005 zum letzten Mal neu gestaltet. Ziel dieser Arbeit war daher, die wissenschaftlichen Grundlagen der VU unter Verwendung des GRADE (Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation) Ansatzes zu aktualisieren. Die wissenschaftliche Evidenz für Untersuchungen und Beratungen, die derzeit Teil der VU sind, wurde aktualisiert und um weitere potentiell relevante Untersuchungen erweitert. Vertreter/innen der Bevölkerung diskutierten in drei Fokusgruppen ihre Erwartungen an die VU. In einem strukturierten Prozess wurden von einem Beratungsgremium evidenzbasierte Empfehlungen erarbeitet, welche Untersuchungen/Beratungen Teil der VU sein sollen. Das Beratungsgremium formulierte insgesamt 26 Empfehlungen zu 20 Zielerkrankungen oder Risikofaktoren. Es empfahl erstmals Screening auf abdominales Aortenaneurysma, osteoporotisches Frakturrisiko und chronische Nierenerkrankungen. Screening auf asymptomatische Bakteriurie, Screening auf Eisen‑/Vitamin B12-Mangelanämie und die Identifizierung von Personen mit erhöhtem Risiko für ein Glaukom sollen zukünftig auf Basis der Erkenntnisse nicht mehr in der VU enthalten sein.

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10354_2019_699_MOESM1_ESM.docx
Online Supplement 2: Beispiel für eine Entscheidungstabelle
10354_2019_699_MOESM2_ESM.pdf
Literatur
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