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06.11.2019 | Video plus | Ausgabe 12/2019

Der Ophthalmologe 12/2019

Excimerlaser-assistierte perforierende Keratoplastik

Am 01.07.2019 feierte die perforierende Excimerlaserkeratoplastik ihren 30. Geburtstag. Videobeitrag

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 12/2019
Autoren:
ML, FEBO Prof. Dr. med. Berthold Seitz, Loay Daas, Georgia Milioti, Nora Szentmàry, Achim Langenbucher, Shady Suffo
Wichtige Hinweise

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00347-019-00990-w) enthält ein Video zur Technik der Excimerlaser-assistierten Keratoplastik (Spender- und Empfängertrepanation) in fast voller Länge. Beitrag und Video stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Hintergrund und Ziele

Seit 1986 haben Naumann und Lang die Technik der nichtmechanischen Trepanation mit dem 193-nm-Excimerlaser entlang von Metallmasken für die perforierende Keratoplastik (PKP) entwickelt und perfektioniert. Ziel dieses Beitrags ist es, die Technik der Excimerlaserkeratoplastik darzustellen.

Methoden

Nach dem Beginn mit elliptischen Transplantaten kam der Durchbruch mit der Einführung von 8 „Orientierungszähnchen/‑kerben“ am Rand runder Metallmasken zur Reduktion der „horizontalen Torsion“. Für die kontaktfreie Spendertrepanation von epithelial wird eine künstliche Vorderkammer benutzt. Anhand eines Operationsvideos, das online zur Verfügung steht, wird die Operationstechnik detailliert und in fast voller Länge dargestellt.

Ergebnisse

Prospektive klinische Studien haben gezeigt, dass die Technik der kontaktfreien Excimerlaser-PKP sowohl Spender- und Empfängerdezentrierung verbessert als auch die „vertikale Verkippung“ und die „horizontale Torsion“ des Transplantates im Empfängerbett reduziert. Daraus resultieren ein niedrigerer keratometrischer Astigmatismus, eine größere Regularität der Topographie und ein besserer Brillenvisus nach Fadenentfernung. Neben einer geringeren perioperativen Störung der Blut-Kammerwasser-Schranke induziert die Excimerlasertrepanation weder eine vermehrte Kataraktbildung noch eine Beeinträchtigung des Transplantatendothels. Ebenso wird die Rate von Immunreaktionen durch den Excimerlaser nicht negativ beeinflusst. Darüber hinaus wird die Trepanation einer instabilen Kornea, z. B. (fast) perforiertes Ulkus oder nach radialer Keratotomie oder Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) ermöglicht.

Schlussfolgerungen

Aufgrund der unbestrittenen klinischen Vorteile – besonders beim fortgeschrittenen Keratokonus – wird die Excimerlasertrepanation mit Orientierungszähnchen/-kerben in Homburg/Saar bis heute in der täglichen Praxis bevorzugt eingesetzt.

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Zusatzmaterial
Video: Technik der Excimerlaser-assistierten Keratoplastik (Spender- und Empfängertrepanation) in fast voller Länge. (Copyright: Prof. Dr. B. Seitz, Homburg/Saar)
Literatur
Über diesen Artikel

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