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Die Onkologie

Früherkennung des Zervixkarzinoms

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Seit 1971 existiert in Deutschland ein opportunistisches Früherkennungsprogramm für Zervixkarzinome, wodurch die Inzidenz und Mortalität dieser Erkrankung um 75 % verringert werden konnte. Nun fordert die aktuelle europäische Leitlinie die Einführung eines organisierten Screeningprogramms.

Fragestellung

Ab 2018 soll ein organisiertes HPV-Test-basiertes Screening mit Zytologie-Triage eingeführt werden. Die Hintergründe dieser Entscheidung sollen beleuchtet und die Studien, die zur Entscheidungsfindung beigetragen haben, vorgestellt werden.

Ergebnisse und Diskussion

Die existierenden Daten zeigen eine höhere Sensitivität eines HPV-basierten Zervixkarzinomscreenings im Vergleich zu einem zytologiebasierten Programm. Insgesamt stellt ein HPV-Test-basiertes Screening ein einfaches, verlässliches und objektives Verfahren dar. Durch die höhere Sensitivität und den hohen negativen prädiktiven Wert eines HPV-Tests kann außerdem das Screeningintervall erweitert werden. Allerdings muss auf eine mögliche Übertherapie von mittelgradigen Dysplasien hingewiesen werden.
Titel
Früherkennung des Zervixkarzinoms
Verfasst von
Dr. med. Susanne Schüler-Toprak
Prof. Dr. med. Olaf Ortmann
Publikationsdatum
07.06.2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2016
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-016-0050-4
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