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18.12.2017 | Originalien | Ausgabe 2/2018

Trauma und Berufskrankheit 2/2018

Exo-Prothesenregister

Qualitätsmanagement nach Beinamputation

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 2/2018
Autoren:
C. Putz, M. Alimusaj, D. W. W. Heitzmann, M. Götze, PD Dr. S. I. Wolf, J. Block
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s10039-017-0346-7) enthält die beiden Fragebögen „Untersuchungsbogen-Arzt/Technische Orthopädie“ und „Patient“ in der Version 41. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf https://​www.​springermedizin.​de/​trauma-und-berufskrankheit/​7954834 zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“. Mit freundlicher Genehmigung © Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die medizinische Notwendigkeit eines Exo-Prothesenregisters für Patienten nach Beinamputation sowie deren Versorgung begründet sich darauf, dass zwar verschiedene Fachrichtungen Amputationen durchführen, aber eine Standardisierung der Behandlungsabläufe von der Amputation bis zur prothetischen Versorgung noch unzureichend definiert ist.

Material und Methoden

Während des Erfassungszeitraumes 08/2013 bis 08/2017 wurden klinische Daten von Patienten nach Beinamputation prospektiv in unserem Exo-Prothesenregister erfasst. Mittels Expertenbogen und Patientenbogen werden Angaben zur Art der Amputation, zu Stumpfverhältnissen, zur Beweglichkeit und Kraft, zur Mobilität sowie zum Status der prothetischen Versorgung erfasst.

Ergebnisse

Bei 257 beinamputierten Patienten bestand in 232 Fällen (90 %) eine Major- und in 25 Fällen (10 %) eine Minoramputation, die meist Folge eines Unfalls, einer Sepsis/Infektion oder einer Durchblutungsstörung waren. Anteilig 182 Patienten hatten eine Prothese (71 %), 42 Patienten waren nicht prothetisch versorgt (16 %), und bei 33 Patienten (13 %) gab es keine Angabe hierzu. Trotz prothetischer Versorgung kamen 23 % der 182 Patienten aufgrund von Stumpfproblemen oder Passformproblemen nicht mit ihrer Prothese zurecht.

Diskussion

Die Etablierung eines Exo-Prothesenregisters und die zentrumsinterne Organisation von interdisziplinären Kolloquien sollen dazu beitragen, dass Behandlungsabläufe optimiert werden und Patienten eine zügige Rückkehr nach einer Amputation ins Berufs- und Alltagsleben ermöglicht wird. Eine multizentrische Verbreitung mit interklinischer Vergleichsmöglichkeit kann dazu beitragen, Standards und Qualitätsmerkmale interdisziplinär gemeinsam zu definieren.

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Fragebogen „Untersuchungsbogen-Arzt/Technische Orthopädie“. (© Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg)
10039_2017_346_MOESM1_ESM.pdf
Fragebogen „Patient“. (© Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg)
10039_2017_346_MOESM2_ESM.pdf
Literatur
Über diesen Artikel

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