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08.05.2020 | Leitthema

Extended-Reality-Technologien zur Unterstützung chirurgischen Handelns

Zeitschrift:
Der Chirurg
Autoren:
Christoph Rüger, Simon Moosburner, Prof. Dr. med. Igor M. Sauer

Zusammenfassung

Aktuelle Entwicklungen im Bereich Extended Reality (XR) lassen auf eine Verbesserung chirurgischer Arbeitsabläufe und postoperativer Ergebnisse hoffen. Obwohl die Technologie noch primär Forschungsgegenstand ist, entwickelt sich der Stand der Technik rasch weiter in Richtung einer breiteren klinischen Anwendbarkeit. Chirurgische Anwendungsgebiete der XR-Technologien sind derzeit primär die Ausbildung, präoperative Planung und die intraoperative Assistenz. Für alle drei Bereiche existieren bereits (teils klinisch zugelassene) Produkte und es wurden hinreichend technische Machbarkeitsstudien durchgeführt. In der Lehre ist XR bereits sinnvoll anwendbar, muss jedoch noch in großen multizentrischen Studien evaluiert werden. Auch in der präoperativen Planung kann XR bereits Vorteile bieten, weist jedoch noch oft technische Hürden bezüglich des alltäglichen Einsatzes auf. Für intraoperative Anwendungsfälle fehlen hingegen meist aussagekräftige Evaluationsstudien, sodass eine Bewertung noch nicht sinnvoll möglich ist. Zudem fehlen in allen drei Bereichen Einschätzungen bezüglich der Kosteneffektivität. Extended-Reality-Technologien ermöglichen nachweisliche Vorteile in chirurgischen Arbeitsabläufen, jedoch mangelt es noch an qualitativ hochwertigen Evaluationen bezüglich des praktisch-klinischen Einsatzes von XR. Ebenso müssen neue Konzepte zur effektiven Interaktion mit XR-Medien entwickelt werden. Zukünftig sind jedoch weitere Forschungsfortschritte und technische Entwicklungen auf diesem Gebiet zu erwarten.

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