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22.02.2018 | Operative Techniken | Ausgabe 2/2018

Operative Orthopädie und Traumatologie 2/2018

Extraartikuläres Weichteilimpingement am Hüftgelenk

Verlängerungsplastik des Tractus iliotibialis zur Behandlung des Traktusschnappens

Zeitschrift:
Operative Orthopädie und Traumatologie > Ausgabe 2/2018
Autoren:
Dr. S. Lerch, D. Stark, O. Rühmann
Wichtige Hinweise

Redaktion

O. Rühmann, Laatzen

Zeichner

R. Himmelhan, Mannheim

Zusammenfassung

Operationsziel

Durch Verlängerung, Einkerbung und Release soll die Spannung des Tractus iliotibialis reduziert und damit das Schnappen über den Trochanter major beseitigt werden.

Indikationen

Klinisch eindeutiges und schmerzhaftes Traktusschnappen trotz vollständig ausgeschöpfter konservativer Therapiemaßnahmen über mindestens 6 Monate.

Kontraindikationen

Abduktoreninsuffizienz mit positivem Trendelenburg-Zeichen.

Operationstechnik

Nach Freilegen des Tractus iliotibialis kann durch Adduktions‑/Innenrotationsbewegung das Traktusspringen im Bereich des Trochanter major in situ beobachtet und getastet werden. Auf Höhe des Trochantermassivs erfolgt dann eine Verlängerung des Tractus iliotibialis in Form einer Griffelschachtelplastik. Dies führt zu einem gleichzeitigen Release – und einer Einkerbung – über dem Trochantermassiv. Danach darf das Traktusschnappen durch die nochmalige Bewegungsuntersuchung nicht mehr auslösbar sein.

Weiterbehandlung

Schmerzadaptierte Mobilisation mit Vollbelastung, keine Adduktion über die 0°-Ebene hinaus und keine aktive Abduktion gegen Widerstand für 6 Wochen.

Ergebnisse

Das eigentliche Traktusschnappen wurde bei allen Patienten beseitigt. Bis auf 2 voroperierte Patienten mit verbliebenen Schmerzen kam es in allen Fällen zu einer Beschwerdebesserung mit daraus resultierender subjektiver Zufriedenheit mit dem Operationsergebnis.

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