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Extrakardiale Ursachen der Rechtsherzinsuffizienz

  • 01.10.2004
  • Schwerpunkt: Der kranke rechte Ventrikel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Der Nachweis einer manifesten rechtsventrikulären Dysfunktion wird als kritische Schwelle zur Entwicklung eines fatalen Ereignisses bei akuter Lungenembolie gesehen. Während das Akutereignis eindrucksvoll die klinische Bedeutung der rechtsventrikulären Funktion widerspiegelt, können verschiedene Erkrankungen wie die idiopathische pulmonalarterielle Hypertonie, die sekundäre pulmonale Hypertonie bei Lungenerkrankungen sowie das Karzinoidherz und die portopulmonale Hypertonie zu einem chronischen Rechtsherzversagen führen. Eine adaptierte Therapie ermöglicht hier, das Leiden der Betroffenen zu lindern und vermutlich auch die Prognose zu verbessern. Das Bild der Rechtsherzinsuffizienz kann auch bei Pericarditis constrictiva sive adhaesiva und bei Perikardtamponade imitiert werden. Bei der Tamponade erfolgt mit der Perikardpunktion zunächst eine offensichtliche hämodynamische Entlastung. Die kausaltherapeutische Behandlung erfolgt dann nach Klassifizierung in maligne und nicht maligne Ergüsse durch Zytologie und/oder Epi- bzw. Perikardbiopsie. Bei symptomatischer konstriktiver Perikarditis bleibt eine herzchirurgische Perikardiolyse und (partielle) Perikardresektion die Methode der Wahl.
Titel
Extrakardiale Ursachen der Rechtsherzinsuffizienz
Verfasst von
Prof. Dr. B. Maisch
M. Christ
Publikationsdatum
01.10.2004
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Innere Medizin / Ausgabe 10/2004
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099
DOI
https://doi.org/10.1007/s00108-004-1280-x
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