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Eye Movement Desensitization and Reprocessing in der Behandlung psychosomatischer Störungsbilder

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Zusammenfassung

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) wurde Ende der 1980er-Jahre zur Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) entwickelt; inzwischen findet die Methode auch Anwendung bei Krankheitsbildern außerhalb der klassischen PTBS. Die theoretische Grundlage, das Modell der adaptiven Informationsverarbeitung (AIP), postuliert, dass psychische Störungen durch unzureichend verarbeitete traumatische Erinnerungen entstehen. Mithilfe von geleiteten Augenbewegungen – auch bilaterale Stimulation genannt – werden deren Integration unterstützt und emotionale Auswirkungen verringert. Der vorliegende Weiterbildungsbeitrag stellt den Ablauf und die Inhalte der EMDR umfassend dar. Die theoretischen Hintergründe in der Behandlung psychosomatischer Krankheitsbilder werden dargelegt und die Einsatzfelder von EMDR außerhalb der PTBS-Therapie beschrieben. Der Beitrag beleuchtet die wachsende Bedeutung von EMDR in der Psychosomatik und diskutiert die vielfältigen Anwendungsbereiche.
Titel
Eye Movement Desensitization and Reprocessing in der Behandlung psychosomatischer Störungsbilder
Verfasst von
Stephanie Vock, M.Sc.
Prof.(apl) Dr. med. Jonas Tesarz
Publikationsdatum
15.01.2025
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Bildnachweise
Augen und Nase einer Frau/© AlexanderFord / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)