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Alle Fälle auf einen Blick

Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Neurologie

Herausgeber: Prof. Dr. med. Peter Berlit

Alle 64 Fälle auf einen Blick

Eine 74-jährige Patientin stellt sich wegen therapieresistenter Kopfschmerzen ambulant vor. Verschiedene Analgetika waren ohne Effekt. Bei der neurologischen Untersuchung wird eine Empfindlichkeit der Kopfhaut geschildert. Es zeigen sich keinerlei neurologische Ausfälle. Was vermuten Sie und warum?

Eine 23-jährige Patientin stellt sich wegen seit 5 Wochen bestehender ständiger Kopfschmerzen in der Notaufnahme vor. Verschiedene freiverkäufliche Analgetika hätten keinen anhaltenden Effekt gezeigt. Seit einigen Tagen bemerke sie eine Sehstörung im Sinne von Verschwommensehen. Wie lautet Ihre Diagnose?

Ein 56-jähriger deutlich übergewichtiger Patient stellt sich wegen seit 6–8 Monaten langsam zunehmender Kribbelparästhesien und brennender Schmerzen in den Füßen ambulant vor. Als Vorerkrankungen nennt er Diabetes mellitus Typ 2 und Übergewicht. Was vermuten Sie hier und warum? 

Der 47-jährige Patient kommt mit dem Verdacht auf eine Neurolues in die Dermatologie zum Konsil. Er hatte ein makulopapulösen Exanthem mit Schwerpunkt an den Unterarmen. In der Dermatologie fiel ein großer Primäraffekt am Penis auf. In der serologischen Testung war eine Lues nachgewiesen worden und daraufhin eine erste Antibiotikabehandlung erfolgt. Woran denken Sie?

Eine 61-jährige Patientin stellt sich wegen seit 3 Tagen bestehender zunehmender Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen und Schwächen vor. Die Myalgien seien generalisiert und unter Belastung deutlich zunehmend, ebenso die Schwäche. Neu sei eine lila-rötliche Hautrötung am Dekolleté, die Nagelfalze seien druckempfindlich, und an den Fingerknöcheln seien Schwellungen und Rötungen aufgetreten. An was denken Sie?

Eine 69-jährige Patientin wird in Begleitung ihrer Tochter mit dem Notarztwagen vorgestellt. Die Patientin ist unruhig und in sichtlich reduziertem Allgemeinzustand. Wie gehen Sie vor?

Eine 30-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor und berichtet, seit dem Vortag pulsierend-drückende Kopfschmerzen zu haben, die schon des Öfteren auftraten. Wie gehen Sie bei der Untersuchung vor?

Eine 52-jährige Patientin stellt sich in der Notfallambulanz des Krankenhauses vor. Sie hat eine seit wenigen Tagen zunehmende Schwäche der Beine, ist 2-mal durch Stolpern gestürzt und die Füße kribbeln. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?

Eine 38-jährige Lehrerin stellt sich in der Notaufnahme vor. Sie gibt an, dass sie seit 22 h unter heftigem Dauerdrehschwindel leide. Zusätzlich habe sie eine Fallneigung nach links und habe sich mehrfach übergeben müssen. Wie gehen Sie vor?

Die 39-jährige aus Tschetschenien stammende Patientin lebt seit wenigen Wochen in einem Asylheim. Sie wird neurologisch vorgestellt wegen seit ca. 6 Monaten aufsteigender Sensibilitätsstörungen sowie einer seit 3 Monaten zunehmenden Schwäche der Extremitäten.

Ein 44-jähriger, seit 5 Jahren mit multipler Sklerose diagnostizierter Patient stellt sich stationär mit einer Sehverschlechterung des linken Auges und Schmerzen beim Sehen vor. Wie lautet Ihre Diagnose?

Ein 34-jähriger Patient mit sehr gut ausgeprägter Muskulatur stellt sich mit Muskelkrämpfen ambulant vor. Er hat ab dem 8. Lebensjahr eine Verkrampfungsneigung der Beinmuskulatur beobachte, zunächst aber bis zu seinem 20. Lebensjahr aktiven Leistungssport betrieben. Was vermuten Sie und warum? 

Ein 78-jähriger Patient wird mit einem schweren Schlaganfallsyndrom und eine 78-jährige Patientin wird mit unklarem Zeitfenster und rechtsseitigem Schlaganfallsyndrom vom Rettungsdienst zugewiesen. Wie lautet Ihre Diagnose?

Eine 46-jährige Patientin stellt sich wegen intermittierender Schwindelepisoden und einer progredienten Hörminderung auf dem rechten Ohr vor. Sie hat in den vergangenen 2 Jahren 3 Hörstürze gehabt und seit 6 Wochen einen rechtsseitigen Tinnitus. Zudem klagt sie über ein ständiges Benommenheitsgefühl sowie eine Gangunsicherheit. An was denken Sie?

Der 59-jährige Patient stellt sich auf Drängen seiner Ehefrau vor. In den letzten Monaten sei es im Beruf, aber auch im häuslichen Umfeld zu Schwierigkeiten gekommen. Wie gehen Sie bei der Diagnose vor?

Ein 34-jähriger Patient stellt sich mit der Diagnose eines seit der Kindheit bestehenden chronischen Muskelschwundes ambulant vor. Aus welchen Gründen kann die Diagnose nicht als gesichert angesehen werden?

Ein 72-jähriger Mann stellt sich wegen einer seit etwa einem Jahr fortschreitenden Bewegungsverlangsamung mit häufigen Stürzen vor. Wie gehen Sie bei der Diagnose vor?

Ein 45-jähriger Patient stellt sich wegen seit dem Vortag plötzlich aufgetretener Doppelbilder notfallmäßig vor. In der klinisch neurologischen Untersuchung zeigen sich eine mittelgradige Ptose links sowie ein ausgeprägtes Adduktionsdefzit des linken Auges. Wie gehen Sie vor?