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Fuß & Sprunggelenk

Orthopädie und Unfallchirurgie Facharzt-Training – Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung

12 Trainingsfälle

55/w – anhaltende Belastungsschmerzen nach Pilon-tibiale- und Fibulafraktur – Fall 8

Eine 55-jährige Patientin wird von einer auswärtigen Klinik überwiesen. Sie erlitt bei einem Autounfall vor 16 Monaten u. a. eine II.-gradig offene rechtsseitige Pilon-tibiale- und Fibulafraktur, die letztlich mit Plattenosteosynthese der Fibula und Hybridfixateur an der distalen Tibia stabilisiert wurden. Vor 9 Monaten schlossen sich bei ausbleibender Frakturheilung eine Dekortikation, eine autogene Spongiosa- und Spantransplantation sowie eine Neuanlage des Hybridfixateurs an. Dieser wurde zwischenzeitlich wieder entfernt. Die Patientin benutzt Unterarmgehhilfen und klagt über anhaltende Belastungsschmerzen. Welche Differenzialdiagnosen ziehen Sie in Betracht?

11/m – Fußfehlstellung ohne Schmerzen – Fall 7

Der 11-jährige Jonas stellt sich mit seiner Mutter in der Fußsprechstunde aufgrund einer bereits vor Jahren diagnostizierten und seitdem mit Einlagen therapierten Knick-Senk-Fuß-(KSF) Deformität links vor. Die Mutter berichtet, dass ihr eine Zunahme der Fehlstellung über die Jahre aufgefallen war. Schmerzen bestehen aktuell im Alltag keine, es zeige sich aber eine zunehmende Einschränkung der Gehstrecke aufgrund der Müdigkeit des Fußes. Relevante Vorerkrankungen bestehen bei Jonas nicht. Wie würden Sie den Fuß von Jonas anhand der klinischen Befunde klassifizieren? 

55/w – Fußschmerzen mit starker Einschränkung der Gehstrecke – Fall 17

Eine 55-jährige Frau stellt sich in der Sprechstunde mit seit Monaten zunehmenden Fußschmerzen links mit Einschränkung der schmerzfreien Gehstrecke auf unter 50 m vor. Ein auslösendes Trauma ist nicht bekannt. Anamnestisch berichtet die Patientin über eine bekannte Knick-Senk-Fuß(KSF)-Deformität. Eine begleitende milde Hallux-valgus-Deformität bereite ihr keine Beschwerden. Röntgenaufnahmen vom Fuß werden von Frau A. vorgezeigt. Welche Therapieoptionen gibt es?

55/m – roter, geschwollener Fuß bei Diabetes mellitus – Fall 25

Ein 55-jähriger Patient mit insulinabhängigem Diabetes mellitus Typ II stellt sich mit rotem, geschwollenem rechtem Fuß in der Sprechstunde vor. Er trägt einen selbst gebastelten Entlastungsschuh, ist jedoch ohne Gehstützen leidlich mobil. Welchen Therapieansatz verfolgen Sie?

43/m – plötzlicher „Schlag“ im Fersenbereich – Fall 26

Ein 43-jähriger Patient stellt sich in der Notaufnahme vor. Er berichtet, dass er mit einem Kollegen Tennis gespielt habe. Beim Aufschlag verspürte er plötzlich einen „Schlag“ im Bereich der rechten Ferse. Wie lauten die Therapieoptionen? 

Neugeboren/m – beidseitige Fußdeformität – Fall 23

Ihnen wird konsiliarisch der neugeborene Matthias mit einer Fußdeformität beidseits vorgestellt. Es wurde bereits intrauterin eine nicht näher klassifizierbare Fußdeformität festgestellt wurde. Die U1 erbrachte keine weiteren Besonderheiten des ansonsten gesunden Jungen. Welche Deformität diagnostizieren Sie bei dem jungen Patienten?

64/w – Schmerzhafte Vorfußdeformität – Fall 33

Eine 64-jährige Patientin stellt sich mit seit Monaten bestehenden Vorfußbeschwerden rechts vor. Insbesondere störe eine zunehmend schmerzhafte Druckstelle über dem Zehenballen wie auch ein Schuhkonflikt. Die zweite Zehe habe in den letzten Monaten den Kontakt zum Boden verloren und stehe nach oben. Es besteht eine positive Familienanamnese bezüglich der Deformität. Welche weiterführenden Untersuchungen veranlassen Sie?

38/w – Belastungsabhängiger Fersenschmerz – Fall 43

Eine 38-jährige Frau S. stellt sich mit seit ca. 4 Jahren bestehenden belastungsabhängigen, beidseitigen Fersenschmerzen vor. Diese waren in den letzten anderthalb Jahren zunehmend und finden sich insbesondere nach längerer Belastung. Ein auslösendes Trauma wird nicht beschrieben. Abgesehen von einer Adipositas (BMI 31,1) handelt es sich um eine gesunde Patientin. Frau S. ist als Lehrerin viel gehend und stehend arbeitstätig. Eine sportlichen Betätigung wird verneint. An welche Diagnose denken Sie?

65/w – zunehmende Beschwerden am OSG bei lange zurückliegenden Supinationstraumata – Fall 53

Eine 65-jährige Frau stellt sich in der Fußsprechstunde mit seit Jahren zunehmenden Beschwerden am oberen Sprunggelenk (OSG) vor. Sie berichtet über rezidivierende Supinationstraumata in ihrer Jugend. Zudem war bei ihr vor Jahren eine Sprunggelenkfraktur operativ versorgt worden. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?

28/w – Sprunggelenkdistorsion: nicht immer werden die Außenbänder verletzt – Fall 64

Eine 28-jährige Patientin kommt nach einem Supinationstrauma des linken Sprunggelenks beim Joggen mit starken Schmerzen im Bereich des Sprunggelenks in die Notaufnahme. Insbesondere über dem Malleolus lateralis stellen Sie eine starke Schwellung mit Druckschmerz fest. Außerdem kann ventrolateral des Sprunggelenks ein deutlicher Druckschmerz provoziert werden. Welche weiteren Untersuchungen führen Sie durch, falls sich im Röntgenbild keine knöcherne Traumafolgen zeigen?

43/m – gelegentliches Umknicken des Fußes und Ermüdungserscheinungen der Muskulatur – Fall 67

Ein 43-jähriger Patient schildert eine subjektive Instabilität im Bereich beider oberer Sprunggelenke (OSG ) lateral. Er beschreibt Schmerzen bei längeren Gehstrecken mit einer raschen Ermüdung der umgebenden Muskulatur. Infolgedessen käme es zu gelegentlichem Umknicken nach außen. In der Vergangenheit sei es zu multiplen Distorsionen gekommen. Bisher wurde über längere Zeit mit OSG-Orthesen gearbeitet, damit ginge es dem Patienten halbwegs gut. Eine Physiotherapie zur Kräftigung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur wurde zwar längerfristig durchgeführt, jedoch ohne bleibenden Erfolg. Welche Befunde erwarten Sie bei der klinischen Untersuchung des lateral instabilen oberen Sprunggelenkes zu finden?

63/m – Schmerzen am Fuß nach dem Tanzen – Fall 74

Ein 63-jähriger Patient stellt sich in der chirurgischen Notaufnahme vor. Er hatte am Vorabend beim Tanzen ein Supinationstrauma des linken Sprunggelenks/Fußes erlitten. Seitdem hat er Schmerzen an der Fußaußenkante. Was ist Ihr weiteres diagnostisches Vorgehen?

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