Skip to main content
main-content

Neonatologie

Pädiatrie Facharzt-Training – Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung

18 Trainingsfälle

2 Wochen/w – Frühgeborenes (Gestationsalter 29 Wochen, Geburtsgewicht 1370 g), Apnoen und Bradykardien – Fall 4

Ein frühgeborenes Mädchen (Gestationsalter 29 Schwangerschaftswochen, Geburtsgewicht 1370 g, 2 Wochen alt) entwickelt innerhalb von einer Stunde zunehmend Apnoen und Bradykardien. Die Pflegende berichtet, dass ihr das Kind heute „nicht gefällt“ – das Hautkolorit sei blasser und die Spontanmotorik sei reduziert. Wie gehen Sie weiter vor?

4 Wochen/m – Frühgeborenes (korrigiert 29 + 4 SSW) mit geblähtem Abdomen und galligen Magenresten – Fall 5

Ein 4 Wochen altes männliches Frühgeborenes (Gestationsalter 25+3, Geburtsgewicht 505g) entwickelt plötzlich ein ausladendes Abdomen, gallige Magenreste sowie Apnoen und Bradykardien. Das Kind ist voll enteral mit Frühgeborenennahrung ernährt. Sie sind der betreuende Arzt im Perinatalzentrum. Haben Sie bereits eine Verdachtsdiagnose?

Neugeborenes/m mit angestrengter Atmung – Fall 15

Ein Neugeborenes wird per primärer Sectio in Spinalanästhesie entbunden. Es beginnt nach 6 Minuten zunehmend unregelmäßiger zu atmen. Klinisch kann eine Tachypnoe, sub-und interkostale Einziehungen, ein pumpend-schaukelndes Atemmuster sowie intermittierend ein vorwiegend exspiratorisches Stöhnen beobachtet werden. Wie lautet Ihre Diagnose?

Neugeborenes mit Laktacidose – Fall 34

Ein Neugeborenes wird am 2. Lebenstag aufgrund von blass-grauem Hautkolorit und Tachypnoe auf die Kinderintensivstation verlegt. Laborchemisch besteht eine deutliche Laktazidose. Die Eltern sind konsanguin. Vorgeburtlich war eine intrauterine Wachstumsverzögerung aufgefallen. Welche Ursachen könnte die Laktazidose haben?

11 Monate/m mit Anämie und Fieber – Fall 35

Ein 11 Monate alter Junge war wegen einer fieberhaften Otitis media antibiotisch behandelt worden. Nun wird er erneut mit Fieber vorgestellt. Ihnen fällt sofort die Blässe des Kindes auf. Sie entschließen sich zur Blutentnahme.

7 Tage/w – Frühgeborenes mit sekundärer Tachypnoe und steigendem O2‑Bedarf – Fall 36

Der Zustand eines 7 Tage alten Mädchens auf der Frühgeborenenstation hat sich zunehmend verschlechtert. Es erhält eine Atemunterstützung mit CPAP über eine Maske. Sein Sauerstoffbedarf ist kontinuierlich gestiegen. In den letzten 30 min habe das Mädchen ein marmoriertes Hautkolorit entwickelt. Wie gehen Sie vor?

5 Tage altes Neugeborenes mit „Gelbsucht“ – Fall 39

In der Ambulanz wird ein 5 Tage altes, voll gestilltes Neugeborenes wegen „Gelbsucht“ vorgestellt. Die Mutter ist eine Zweitpara, Blutgruppe 0, Rhesus-positiv mit negativem Antikörpersuchtest in der Schwangerschaft. Die transkutane Bilirubinmessung an der Stirn ergibt einen Wert von 15,7 mg/dl. Wie gehen Sie vor?

Neugeborenes mit Trinkschwäche und Somnolenz am 2. Lebenstag – Fall 40

Auf der Entbindungsstation fällt ein Neugeborenes am 2. Lebenstag mit Trinkschwäche auf. Es sei schläfrig und lasse sich kaum wecken. Die Haut erscheine gräulich. Der Bilirubinwert sei bereits bestimmt worden und habe einen unauffälligen Befund ergeben. Welche Differenzialdiagnosen kommen infrage?

2 h/m mit Hypoglykämien – Fall 42

Sie werden 2 h nach Geburt (primäre Sectio bei Makrosomie nach 39 SSW) zu einem blassen, zittrigen Säugling gerufen. Gemessener Blutzucker-Wert: 17 mg/dl. Maße bei Geburt: Gewicht 4240 g (96. Perzentile), Länge 54 cm (82. Perzentile), Kopfumfang 37 cm (90. Perzentile). Apgar-Index 9/10/10. Was ist sofort zu tun?

1. Lebenstag/m mit fehlender Spontanbewegung und respiratorischer Insuffizienz – Fall 43

Ein männliches Neugeborenes musste direkt nach der Geburt beatmet werden. Bei der Untersuchung fallen fehlende Spontanmotorik, deutlich hypotoner Muskeltonus, Froschhaltung der Beine, Henkelstellung der Arme und Areflexie auf. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?

Spätes Frühgeborenes mit respiratorischer Anpassungsstörung – Fall 44

Nach der Geburt per Sectio (35+0 SSW) zeigt das Neugeborene einer 35-Jährigen mit Diabetes mellitus Typ 2 eine gravierende respiratorische Anpassungsstörung. Es wird unter CPAP-Atmungsunterstützung auf die neonatologische Intensivstation verlegt. Befunde: Blutglucose 1,4 mmol/l (25 mg/dl), Hämatokrit 68% (0,68), Interleukin-6 481 ng/l, C-reaktives Protein 22 mg/l. Wie gehen Sie vor?

2 Tage/w – neonataler Anfall oder nicht – harmlos oder gefährlich? – Fall 45

Am 2. Lebenstag bemerkt die Mutter, dass der linke Arm ihres Kindes wiederholt zuckt. Dann zeigt sich für ca. 2–3 min auch ein rhythmisches Zucken des linken Beins. Währenddessen atmet das Neugeborene ruhig, es ist wach, hat die Augen geöffnet, rechter Arm und rechtes Bein bewegen sich normal.

12 Wochen/m – rezidivierendes Erbrechen und Kopfumfangszunahme – Fall 47

Ihnen wird bei der U4 ein reifgeborener 12 Wochen alter Säugling vorgestellt. Die Mutter berichtet von zunehmendem nächtlichen Wimmern. In letzter Zeit müsse der Junge v. a. morgens nach dem Aufwachen auch vor dem Trinken spucken. Der Kopfumfang beträgt bei Ihrer Messung 44 cm. Außerdem fällt Ihnen die große Fontanelle auf. Ihre Verdachtsdiagnose?

8 Wochen/w mit Apnoen – Fall 53

Eine Mutter berichtet, ihr 8-wöchiger Säugling habe im Lauf des Tages immer wieder aufgehört zu atmen und sei blau angelaufen. Das Kind sei verschnupft und trinke schlecht, habe aber kein Fieber. Während Sie das Kind untersuchen, bemerken Sie bei der Mutter einen trockenen Reizhusten. Welche Differenzialdiagnosen kommen infrage?

Ein Tag/m – Neugeborenes mit Armlähmung nach traumatischer Geburt – Fall 70

Eine 31-jährige Schwangere (30. SWS; I-Gravida/Nullipara; 170 cm; vor der Schwangerschaft 63 kg; keine Vorerkrankungen) leidet an Gestationsdiabetes mellitus. Das geschätzte fetale Gewicht liegt über der 95. Perzentile. Was wissen Sie über die vorliegende Geburtskomplikation?

7 Tage/w mit Trinkschwäche, Ikterus und ein Anruf – Fall 87

Ein 7 Tage altes Neugeborenes wird in die Notfallambulanz gebracht. Das Kind sei schläfrig, trinke wenig und zeige eine zunehmende Gelbfärbung von Haut und Skleren. Laut Vorsorgeheft Spontangeburt in der 38 + 3 SSW; Geburtsgewicht (3370 g), Länge und Kopfumfang normal. Bei der U2 (Tag 4, Entlassung aus der Geburtsklinik) betrug das Gewicht 2860 g. Welche Diagnostik veranlassen Sie?

38 + 6. SSW, schlappes Neugeborenes ohne Eigenatmung – Fall 94

Bei einer Erstgebärenden zeigt sich im CTG ein Herzfrequenzabfall von 165/min auf 70/min – Indikation für die Notsectio. Die Hebamme übergibt das Neugeborene mit dem Hinweis, die Plazenta habe sich vorzeitig gelöst. Das Kind ist weiß, hypoton, ohne Eigenatmung und bradykard (Herzfrequenz 50/min). Wie kann es dazu kommen?

Neugeborenes/m mit Zyanose – Fall 96

Bei einem 10 h alten reifen Neugeborenen fällt ein livides Munddreieck auf, außerdem eine Zyanose. Atemfrequenz 35/min; beide Lungen auskultatorisch frei. Ein 2/6-Systolikum ordnen Sie einem altersbedingt offenen Ductus arteriosus zu. Das Kind ist wach und wirkt neurologisch unauffällig. Welche Untersuchungen veranlassen Sie?

Lernstatus-Anzeige

Lernstatus-Anzeige

In allen Trainingsfällen können Sie Ihren individuellen Lernstatus abspeichern. So behalten Sie den Überblick in der Liste der Fälle. Einfach gewünschten Lernstatus anklicken und dann die Trainingseinheit schließen.