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Zur chronischen Erschöpfung und dem chronischen Fatigue-Syndrom

  • 08.01.2025
  • Fatigue
  • Einführung zum Schwerpunktthema
Erschienen in:

Auszug

Ich freue mich, dass die Deutsche Zeitschrift für Akupunktur (DZA) sich entschieden hat, der Fatigue und dem chronischen Fatigue-Syndrom einen Schwerpunkt zu widmen. Während unserer klinischen Studie zur Post-Covid-Fatigue, die wir in der Hochschulambulanz für Naturheilkunde und Prävention der Charité Universitätsmedizin durchgeführt haben, ist bei anhaltend hohem Patientenaufkommen mit chronischen Erschöpfungsbildern, ausgelöst durch eine SARS-CoV-2-Infektion, klar geworden, um was für ein schweres und tückisches Krankheitsbild es sich bei postviraler Erschöpfung handelt. Liegen monatelange, ausgeprägte postexertionelle Malaise, also völlige Belastungsintoleranz mit Schmerzzuständen nach leichter Belastung und weitere neurokognitive, gastroenterologische und immunologische Symptome vor, wird häufig eine myalgische Encephalomyelitis/chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) diagnostiziert. Viele Betroffene sind ans Haus gebunden, nicht wenige pflegebedürftig. Die konventionelle Medizin ist bei ME/CFS ratlos, wöchentlich kommen neue Off-label-Empfehlungen heraus, als Ultima Ratio werden invasive Therapien wie die Plasmapherese angeboten. Eine kurative Option für das Chronic-Fatigue-Syndrom ist bisher noch nicht etabliert. …
Titel
Zur chronischen Erschöpfung und dem chronischen Fatigue-Syndrom
Verfasst von
Dr. med. Joanna Dietzel
Publikationsdatum
08.01.2025
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Fatigue
Post-COVID
Erschienen in
Deutsche Zeitschrift für Akupunktur / Ausgabe 1/2025
Print ISSN: 0415-6412
Elektronische ISSN: 1439-4359
DOI
https://doi.org/10.1007/s42212-024-00717-2

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