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Die Okklusionstherapie zur Amblyopie-Behandlung ist unbeliebt. Neuere Technologien versprechen mehr Akzeptanz bei den jungen Patienten und Patientinnen und setzen zunehmend auf das Training beider Augen – z.B. mit Videos.
Die myope makuläre Neovaskularisation (mMNV), auch als myope choroidale Neovaskularisation bezeichnet, ist eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation der hohen Myopie. Eine südkoreanische Langzeitstudie zeigt nun: Knapp 30% der zunächst einseitig betroffenen Patienten entwickeln innerhalb von zehn Jahren auch im zweiten Auge eine mMNV.
Luftverschmutzung ist ein bedeutender Risikofaktor für die globale Gesundheitslage. Eine aktuelle prospektive Kohortenstudie zeigt: Besonders Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 10 µm (PM10) kann die Augen stark in Mitleidenschaft ziehen.
Mit jeder zusätzlichen Stunde Bildschirmzeit pro Tag steigt das Risiko für Kurzsichtigkeit signifikant an – am stärksten bei Kindern zwischen zwei und sieben Jahren. Aber es könnte eine „sichere“ Nutzungsdauer geben.
Nach den 3-Jahresergebnissen der europäischen MOSAIC2-Studie scheint die Myopiekontrolle mit 0,05%igen Atropintropfen besser zu gelingen als mit der gängigen 0,01%igen Lösung; trotz der höheren Nebenwirkungsrate war die Therapietreue nicht schlechter.
Die idiopathische intrakranielle Hypertension (IIH) betrifft meist junge Frauen. Eine dänische Studie evaluierte nun den Verlauf der Erkrankung bei Schwangeren. Auf dem Schmerzkongress betonte eine Expertin die hohe Bedeutung der Gewichtskontrolle bei betroffenen Frauen.
Wer bereit ist, seinem kurzsichtigen Schulkind mindestens zwei Jahre lang Atropin-Augentropfen zu verabreichen, richtet damit keinen Schaden an, darf sich aber auch nicht zu viel versprechen.
Wer in Sachen Myopie in längst überholten Mythen verhaftet bleibt, bringt Kinder um die Chance, dass die mitunter folgenschwere Erkrankung früh erkannt und rechtzeitig therapeutisch gegengesteuert wird.
Je früher Amblyopien erkannt und die Kinder behandelt werden, desto besser ist die Prognose. Wichtig ist, Kinder und Eltern entsprechend zu motivieren.
Nach refraktiver Chirurgie klagen Patientinnen und Patienten oft über ein trockenes Auge. Die richtige Therapie vor und nach dem Eingriff kann entscheidend dazu beitragen, die schmerzhafte Sicca-Symptomatik zu vermeiden.
Bei kurzsichtigen Kindern ist es oft nicht sinnvoll, immer nur bei Bedarf die nächststärkere Brille zu verordnen. Vielmehr setzen Augenärzte und Augenärztinnen inzwischen darauf, die Myopie-Progression aufzuhalten.
Bei Amblyopie ist das frühzeitige Abkleben des kontralateralen Auges in den meisten Fällen wohl effektiver als der Therapiestandard mit zunächst mehrmonatigem Brilletragen.
Augentropfen mit niedrig dosiertem Atropin können helfen, das Fortschreiten einer Kurzsichtigkeit bei Kindern zumindest zu verlangsamen, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie mit verschiedenen Dosierungen zeigen.
Wie wirkt sich das Schlafverhalten auf Gehör und Visus aus, wie seine Veränderung? In einer Longitudinalstudie sind Forscher diesen Fragen nachgegangen.
Eine Level-I-Evidenz außerhalb einer asiatischen Population gab es für die progressionsmindernde Myopietherapie mit hoch verdünntem Atropin bislang nicht. Die multiethnische westaustralische ATOM-Studie hat das kürzlich geändert; und die Bedeutung der Irispigmentierung für die Dosierung in den Fokus gerückt.
Ängste, Depressionen, Schizophrenie und Bipolarstörungen treten bei Kindern mit Strabismus teilweise doppelt so häufig auf wie bei solchen ohne. Das geht aus einer Querschnittsanalyse mit zwölf Millionen Minderjährigen hervor.
Die COVID-19-Pandemie beeinflusst den Alltag von Kindern: Durch Distanzunterricht und weitere Einschränkungen verbringen sie weniger Zeit im Freien. Das könnte laut einer neuen Studie Folgen für ihre Sehfähigkeit haben.
Wer schlecht hört, entwickelt eher eine Demenz. Ein schwächer werdendes Augenlicht hat hingegen keinen relevanten Einfluss auf das Demenzrisiko, legt eine deutsche Untersuchung nahe.
Unter Augenrauschen leiden viele Betroffenen seit der Geburt oder der frühen Kindheit. Forschende um Dr. Francesca Puledda gingen in einer Studie den bisher wenig bekannten Ursachen dieses Krankheitsbildes nach.
Die Jahre, die ein Mensch in Ausbildung und Bildung investiert, korrelieren mit seinem Risiko für Myopie. In welche Richtung der Kausalpfeil weist, haben britische Forscher untersucht.
Strahlenkränze, Halos, Sandgefühl: Das Augenlasern zur Behandlung von Fehlsichtigkeit hat offenbar mehr Nebenwirkungen als gedacht; das haben Fragebogenaktionen an mehreren US-Zentren ergeben. Experten fordern, die Ergebnisse bei der Patientenberatung zu berücksichtigen.
Bis 2050 wird etwa jedes dritte Kind in Europa kurzsichtig sein [1]. Zur Vermeidung sehkraftgefährdender Folgekomplikationen ist die Progressionsverlangsamung der pädiatrischen Myopie* – z. B. mit niedrig dosiertem Atropin – von zentraler Bedeutung [2,3].