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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Eine 27-jährige Frau berichtet über zunehmend eingeschränktes Dämmerungssehen und reduzierte Tagessehschärfe in Verbindung mit tränenden Augen und trockenen Lippen. 4,5 Jahre zuvor hatte sie sich einer Operation zur Magenverkleinerung unterzogen. Woran denken Sie als Ursache für die Sehverschlechterung?
Eine 21-jährige Patientin stellte sich zur postoperativen Kontrolle fünf Monate nach ihrer zweiten Augenmuskeloperation vor. Die Schielwinkelmessung ergab ein deutliches Rezidiv des divergenten Schielwinkels. Den wahren Grund zeigte aber erst das MRT.
Eine 25-jährige Frau kaukasischer Abstammung stellt sich in der Notaufnahme der Universitäts-Augenklinik Graz mit seit 2 Tagen bestehender beidseitiger Sehverschlechterung sowie Augenrötung und Photophobie vor. Wie lautet Ihre Diagnose?
Ein 67-jähriger Patient stellte sich notfallmäßig mit plötzlich aufgetretenen Mouches volantes und leicht milchigem Sehen in unserer Augenambulanz vor. Ein Sturz, Trauma oder sonstige Risikofaktoren wurden verneint. Was war die Ursache?
Ein 83-jähriger Patient stellt sich mit seit drei Tagen bestehender Sehminderung, Druckgefühl und geröteten Augen beidseits in der Notfallambulanz vor. Auf genauere Nachfrage berichtet der Patient, kurz zuvor zur Behandlung einer aktinischen Keratose in einer dermatologischen Praxis gewesen zu sein. Gibt es einen Zusammenhang?
Ein 41-jähriger Patient stellt sich in der Notfallambulanz wegen beidseitiger Visusminderung vor, die 1 bis 2 Wochen zuvor zum ersten Mal schleichend aufgetreten ist. Er berichtet, er habe seine Ernährung auf proteinreiche Kost umgestellt und verschiedene Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Wie lautet Ihre Diagnose?
Trockene Augen und Sehverschlechterung führen einen Mann in die Augenambulanz. Der Patient hat vor fünf Jahren in Frankreich eine sog. kosmetische Keratopigmentierung (Hornhauttätowierung) durchführen lassen. Was genau ist darunter zu verstehen und welche weiteren Folgen hat dieser Eingriff?
Durch die rasant steigende Prävalenz der Myopie kommen zunehmend progressionshemmende Verfahren wie die Orthokeratologie zum Einsatz. Die gefährlichste Nebenwirkung hierbei ist die mikrobielle Keratitis, darunter eine Infektion mit Akanthamöben, die oft spät diagnostiziert wird und potenziell visusbedrohende Verläufe nehmen kann. Im folgenden Beitrag finden Sie vier Falldarstellungen.
Zuerst leidet die Achtjährige unter Schüttelfrost sowie starken Kopf- und Nackenschmerzen. Diese verschwinden, doch dann fängt das Kind an zu schielen und sieht Doppelbilder. Nach drei Tagen wird zunächst eine akute partielle Okulomotoriusparese diagnostiziert. Eine Infektion? Oder eine akute disseminierte Enzephalomyelitis? Beide Verdachtsdiagnosen sind falsch.
Mit der Einnahme von Isotretinoin bei mittelgradiger Akne vulgaris hat für einen 23-Jährigen der „Untergang seinen Anfang genommen“. Er leidet seitdem unter Stimmungsverschlechterung, Schlafstörungen und Suizidgedanken – und hört erstmalig Stimmen.
Ein 24-jähriger Patient mit Friedreich-Ataxie stellte sich mit fortgeschrittenem Sehverlust bei Optikusatrophie vor. In interdisziplinärer Absprache und nach informierter Einwilligung wurde eine Off-label-Therapie mit dem N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Blocker Memantin begonnen.
Die idiopathische epiretinale Membran (iERM) tritt sehr selten bei Jugendlichen auf. Die Pathogenese bleibt unklar, obwohl die Rolle der Hyalozyten von übergeordneter Bedeutung ist. Das klinische Bild bei jungen Patienten unterscheidet sich von dem bei älteren Patienten. Wir berichten über eine 15-jährige Patientin mit iERM, die sich mit Metamorphopsien am rechten Auge vorstellte. Diese Kasuistik präsentiert die Entscheidungsgrundlagen für eine operative Behandlung sowie den Verlauf bis 9 Monate postoperativ.
Bis 2050 wird etwa jedes dritte Kind in Europa kurzsichtig sein [1]. Zur Vermeidung sehkraftgefährdender Folgekomplikationen ist die Progressionsverlangsamung der pädiatrischen Myopie* – z. B. mit niedrig dosiertem Atropin – von zentraler Bedeutung [2,3].