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21.08.2017 | Fehlsichtigkeit | CME-Kurs | Kurs

Optikushypoplasie und septooptische Dysplasie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe | Ausgabe 8/2017
Autoren:
R. Lohmüller, A.-S. Gangloff, F. Wenzel, FEBO Prof. Dr. W. A. Lagrèze
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
22.08.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Die Optikushypoplasie ist eine der häufigsten Ursachen einer kongenitalen Sehbehinderung. Sie wurde 1915 erstbeschrieben und stellt eine Entwicklungsstörung des zentralen Nervensystems dar. Sie ist häufig mit mittelliniennahen intrakraniellen Strukturanomalien assoziiert und wird dann als septooptische Dysplasie bezeichnet. Die Optikushypoplasie hat bei geringer Ausprägung kaum visuelle Konsequenzen, kann aber bei stärkerer Ausprägung von einer signifikanten Visusminderung mit sensorischem Defektnystagmus bis hin zur Blindheit führen. Mit der Optikushypoplasie sind häufig weitere systemische, endokrinologische oder neurologische Anomalien assoziiert, die eine interdisziplinäre Betreuung der Patienten erfordern.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags …

  • können Sie eine Optikushypoplasie anhand ihrer Symptome und klinischen Zeichen diagnostizieren,
  • kennen Sie die Assoziation mit neurologischen und endokrinologischen Erkrankungen,
  • wissen Sie, welche weiteren interdisziplinären Abklärungen im Einzelfall notwendig sind.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie). Die Schweizerische Gesellschaft für Ophthalmologie vergibt 1 Credit für die Zertifizierte Fortbildung in „Der Ophthalmologe“.

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