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Die Chirurgie

Formstörungen des Hüftgelenks als Ursache für Leistenschmerz: Diagnostik und Therapie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Chronische Leistenschmerzen bei Erwachsenen sind oft auf Hüftgelenkspathologien zurückzuführen. Dieser Artikel analysiert wichtige orthopädische Differenzialdiagnosen, u. a. Hüftdysplasie, azetabuläre Versionsstörungen, femorale Torsionsanomalien, femoroazetabuläres Impingement (FAI), Hüftkopfnekrose und Koxarthrose. Die Pathophysiologie dieser Erkrankungen führt häufig zu gestörter Gelenkmechanik und vorzeitiger Arthrose. Die Diagnostik umfasst Anamnese, klinische Untersuchung sowie bildgebende Verfahren wie Röntgen, Magnetresonanztomographie oder Computertomographie. Therapeutisch kommen konservative Maßnahmen (Physiotherapie, Schmerztherapie) oder operative Eingriffe (z. B. Arthroskopie bei FAI, periazetabuläre Osteotomie bei Dysplasie, Hüfttotalendoprothese [HTEP] bei fortgeschrittener Arthrose) infrage. Die Therapiewahl hängt vom Alter, Schweregrad und Lebensstil ab. Präventiv können die frühzeitige Erkennung präarthrotischer Deformitäten und regelmäßige Kontrollen bei Risikopatienten das Fortschreiten der Degeneration verlangsamen. Bei fortgeschrittener Arthrose bleibt die HTEP jedoch oft die letzte Option zur Erhaltung von Mobilität und Lebensqualität.
Titel
Formstörungen des Hüftgelenks als Ursache für Leistenschmerz: Diagnostik und Therapie
Verfasst von
Jan Wulf
Prof. Dr. med. Boris M. Holzapfel
Paul Reidler
Maximilian Lerchenberger
Publikationsdatum
02.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 8/2025
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-025-02288-x
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