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01.09.2009 | Kasuistiken | Ausgabe 9/2009

Der Orthopäde 9/2009

Femurfraktur bei kongenitalem Femurdefekt

Eine therapeutische Herausforderung?

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 9/2009
Autoren:
P. Jungbluth, Dr. M. Wild, M. Betsch, D. Miersch, J. Windolf, M. Hakimi

Zusammenfassung

Über die Therapie von Femurfrakturen im Erwachsenenalter bei kongenitalem Femurdefekt wurde in der Literatur bisher noch nicht berichtet. Wir berichten über einen 60-jährigen Patienten mit einer Femurschaftfraktur bei vorbestehendem kongenitalem Femurdefekt.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten bei der Mobilisation und verzögerter Frakturheilung konnte der Patient 8 Monate nach winkelstabiler Plattenosteosynthese des dysplastischen Femurs die volle Mobilität wiedererlangen.
Die Therapie von Frakturen bei kongenitalem Femurdefekt ist schwierig und richtet sich nach dem Ausmaß des Defekts, der Komplexität der Fraktur und den Begleitanomalien.
Ziel der häufig anspruchsvollen operativen Behandlung einer Femurfraktur bei kongenitalem Femurdefekt sollte die Wiedererlangung der Gehfähigkeit des ohnehin in seiner Mobilität eingeschränkten Patienten sein.

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