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24.04.2019 | Femurfrakturen | In der Diskussion | Ausgabe 5/2019

Der Unfallchirurg 5/2019

Management vorbestehender Antikoagulation zur zeitgerechten Versorgung von hüftnahen Frakturen

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 5/2019
Autoren:
F. Bonnaire, P. Bula, S. Schellong
Wichtige Hinweise

Redaktion

P. Biberthaler, München
F. Gebhard, Ulm

Zusammenfassung

Proximale Femurfrakturen bedingen dringliche Operationsindikationen. Bei Verzögerung der operativen Versorgung über 48 h nach Krankenhausaufnahme sind erhöhte Raten an allgemeinen Komplikationen, lokalen Komplikationen und eine erhöhte Mortalität nachgewiesen. Für die externe Qualitätssicherung im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gilt ab dem Erfassungsjahr 2015 als Qualitätsziel bei Osteosynthesen eine Versorgung innerhalb von 24 h und bei den endoprothetisch Versorgten eine Operation innerhalb von 48 h nach Aufnahme in ein Krankenhaus. Grundlage sind die DGU(Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie)/ÖGU(Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie)-S2e-Leitlinie „Schenkelhalsfraktur des Erwachsenen“ und weitere internationale Leitlinien. Die in Deutschland vorgenommene Differenzierung der zeitlichen Vorgaben zwischen Osteosynthese und Endoprothese ist im Vergleich mit anderen Ländern ungewöhnlich.
Für jeweils 15 % der Patientenkollektive wird eine verlängerte Vorbereitung zur Operation akzeptiert. Im strukturierten Dialog werden Antikoagulanzien als häufigste Ursachen von zeitlichen Verzögerungen der Operationen angegeben.
Im vorliegenden Text wird ein Weg zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, zur Minimierung sowohl des Blutungs- und des Thromboembolierisikos als auch zum Erreichen einer zeitgerechten Behandlung von proximalen Femurfrakturen aufgezeigt.

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