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Pertrochantäre Frakturen

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Zusammenfassung

Pertrochantäre Oberschenkelfrakturen machen etwa die Hälfte der hüftgelenknahen Frakturen aus und gehen mit einem signifikanten Verlust der Aktivität und Lebensqualität einher, begleitet von einem hohen Sterblichkeitsrisiko innerhalb des ersten Jahres. Die steigende Prävalenz dieser Frakturen ist v. a. durch den demografischen Wandel unserer alternden Gesellschaft zu erklären. Die Mehrheit dieser auch als Fragilitätsfrakturen bezeichneten Verletzungen entsteht im Rahmen von Niedrigenergietraumata, die durch eine osteoporosebedingte reduzierte Knochenqualität begünstigt werden. Laut Schätzungen wird sich die Inzidenz der proximalen Femurfrakturen weltweit von 1,7 Mio./Jahr (1990) auf 6,3 Mio./Jahr (im Jahr 2050) vervierfachen. Bei den pertrochantären Oberschenkelfrakturen werden das Verhältnis des Frakturvorkommens nach Geschlecht (w/m) mit 69:31 und das Verhältnis nach dem Alter (< 70 bzw. > 70 Jahre) mit 13:87 angegeben. Der folgende Artikel gibt Ihnen eine Kurzübersicht über die wichtigsten chirurgischen und interdisziplinären Therapieaspekte in der Versorgung von älteren Patienten mit pertrochantärer Oberschenkelfraktur.
Titel
Pertrochantäre Frakturen
Verfasst von
Prof. Dr. Carl Neuerburg
Susanne Mayer-Wagner
Cornelia Lützner
Yunjie Zhang
Stefanie Deckert
Anna Fuhrmann
Publikationsdatum
05.12.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Unfallchirurgie / Ausgabe 3/2026
Print ISSN: 2731-7021
Elektronische ISSN: 2731-703X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00113-025-01656-w
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Bildnachweise
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