Pertrochantäre Frakturen
- 03.03.2026
- Femurfrakturen
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 03.03.2027
- Anzahl Versuche
- 2
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Pertrochantäre Oberschenkelfrakturen machen etwa die Hälfte der hüftgelenknahen Frakturen aus und gehen mit einem signifikanten Verlust der Aktivität und Lebensqualität einher, begleitet von einem hohen Sterblichkeitsrisiko innerhalb des ersten Jahres. Die steigende Prävalenz dieser Frakturen ist v. a. durch den demografischen Wandel unserer alternden Gesellschaft zu erklären. Die Mehrheit dieser auch als Fragilitätsfrakturen bezeichneten Verletzungen entsteht im Rahmen von Niedrigenergietraumata, die durch eine osteoporosebedingte reduzierte Knochenqualität begünstigt werden. Laut Schätzungen wird sich die Inzidenz der proximalen Femurfrakturen weltweit von 1,7 Mio./Jahr (1990) auf 6,3 Mio./Jahr (im Jahr 2050) vervierfachen. Bei den pertrochantären Oberschenkelfrakturen werden das Verhältnis des Frakturvorkommens nach Geschlecht (w/m) mit 69:31 und das Verhältnis nach dem Alter (< 70 bzw. > 70 Jahre) mit 13:87 angegeben. Der folgende Artikel gibt Ihnen eine Kurzübersicht über die wichtigsten chirurgischen und interdisziplinären Therapieaspekte in der Versorgung von älteren Patienten mit pertrochantärer Oberschenkelfraktur.
Nach Lektüre dieses Beitrags
- können Sie die wichtigsten Techniken zur Versorgung trochantärer Oberschenkelfrakturen benennen.
- verstehen Sie die Bedeutung einer interdisziplinären Versorgung von älteren Patienten mit pertrochantärer Oberschenkelfraktur.
- können Sie die typischen Komplikationen nach osteosynthetischer Versorgung von pertrochantären Oberschenkelfrakturen unterscheiden.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.