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14.02.2021 | Fettleber | Leitthema

Mikrobiom und metabolische Fettlebererkrankung (MeFLD)

Zeitschrift:
Der Diabetologe
Autoren:
Noreen Neuwirth, Samuel Kochenburger, Prof. Dr. med. Christian Sina

Zusammenfassung

Hintergrund

Trotz zunehmender Forschungsanstrengungen bleiben die Pathogenese und Pathophysiologie der metabolischen Fettlebererkrankung (MeFLD) inklusive hepatischer Folgekomplikationen bislang nur unzureichend verstanden. Neben Dyslipidämien sowie Störungen des Glukosestoffwechsels steht zunehmend die intestinale Mikrobiota im Verdacht, über die Beeinflussung des Stoffwechsels sowie des Immunsystems maßgeblich an der Entstehung sowie am Fortschreiten der MeFLD beteiligt zu sein.

Ziel der Arbeit

Funktionelle Mechanismen, wie das Mikrobiom potenziell zur Entstehung der MeFLD beiträgt, sollen anhand der aktuellen Literatur aufgezeigt werden.

Material und Methoden

Geeignete Literatur wurde mittels systematischer PubMed-Suche recherchiert und bildet die Grundlage dieser Arbeit.

Ergebnisse

Zahlreiche über das Mikrobiom kontrollierte molekulare Mechanismen könnten an der Entstehung von MeFLD beteiligt sein. Während Tierstudien eine klare Evidenz für diesen Zusammenhang lieferten, stehen klinische Beweise trotz insgesamt vielversprechender präliminarer Studienergebnisse noch aus. Ergebnisse humaner Interventionsstudien mit Prä‑, Pro- oder Synbiotika sowie fäkalem Mikrobiomtransfer deuten aber darauf hin, dass die Modulation des Mikrobioms einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von MeFLD hat.

Diskussion

Mit fortschreitendem Verständnis über den spezifischen Einfluss des Mikrobioms im Rahmen der Pathogenese der MeFLD könnten zukünftig zielgerichtete mikrobiommodulierende Maßnahmen zur Prävention und Therapie der MeFLD ergriffen werden.

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