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06.04.2018 | Industrieforum | Ausgabe 4/2018

Im Focus Onkologie 4/2018

FGFR-Tyrosinkinasehemmer aktiv bei metastasiertem Urothelkarzinom

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 4/2018
Autor:
Silke Wedekind
_ Etwa 10–15 % der Patienten mit muskelinvasivem und 50–60 % mit nicht muskelinvasivem Urothelkarzinom (UC) weisen Veränderungen im FGFR („fibroblast growth factor receptor“) auf. Mit Erdafitinib, einem oral verfügbaren Tyrosinkinaseinhibitor, der die FGFR 1–4 hemmt, wurden in der Phase-I-Studie EDI1001 auch bei multipel vorbehandelten Patienten mit FGFR-Veränderungen partielle Remissionen beobachtet [Tabernero J et al. J Clin Oncol. 2015;33(30):3401-8]. In der laufenden, offenen Phase-II-Studie BLC2001 wurde zunächst eine kontinuierliche im Vergleich zu einer intermittierenden Gabe von Erdafitinib bei Patienten mit metastasiertem oder inoperablem UC und FGFR-Veränderungen geprüft [Loriot Y et al. J Clin Oncol. 2018;36(Suppl 6S):Abstr 411]. Eine vorläufige Analyse erbrachte eine bestätigte objektive Ansprechrate (ORR) von 35 % unter kontinuierlicher und von 24 % unter intermittierender Dosierung. Die Therapie wurde nach einer Interimsanalyse bei allen Patienten kontinuierlich mit 8 mg/Tag Erdafitinib fortgeführt. Unter dieser Therapie wurde eine ORR von 42 % und bei 75 % eine Tumorschrumpfung beobachtet. „Die vom Nebenwirkungsprofil her gut beherrschbare kontinuierliche Therapie erwies sich somit bei ausgewählten Patienten mit FGFR-Veränderungen, für die bislang keine spezifischen Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen, als sehr wirksam. Eine Phase-III-Studie ist in Vorbereitung“, so Martin Bögemann, Münster. ...

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