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01.06.2007 | Originalien | Ausgabe 6/2007

Der Chirurg 6/2007

Fibrinkleber und Serombildung nach Abdominoplastik

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 6/2007
Autoren:
N. Toman, A. Buschmann, PD Dr. T. Muehlberger

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Bildung eines Seroms ist eine der häufigsten Komplikationen nach Abdominoplastiken. In dieser prospektiven Studie wurde der protektive Effekt einer intraoperativen Fibrinverklebung der Wundflächen bei Abdominoplastiken hinsichtlich der Serombildung untersucht. Des Weiteren wurde der Effekt einer langsamen gegenüber einer beschleunigten Verklebung ermittelt.

Material und Methoden

In zwei Gruppen von jeweils 20 Patientinnen wurde Fibrinkleber mit unterschiedlichen Thrombinkonzentrationen (4 IE vs. 500 IE Thrombin/ml) verwendet. Die Kontrollgruppe bestand aus 20 Patientinnen, bei denen eine Abdominoplastik ohne Verwendung von Fibrinkleber durchgeführt wurde.

Ergebnisse

In der Gruppe mit der langsamen, niedrig dosierten Verklebung (4 IE) traten im Vergleich zu der Gruppe mit hoch dosiertem Fibrin sowie der Kontrollgruppe signifikant weniger Serome auf (4 IE vs. 500 IE p<0,032 und 4 IE vs. Kontrolle p<0,018). Ebenso war die Drainagegesamtmenge in der niedrig dosierten Gruppe signifikant geringer (p<0,000). Patienten mit Seromen hatten signifikant höhere Resektatgewichte (p<0,04). Das Drainagevolumen, das Alter und der BMI hatten keinen Einfluss auf die Komplikationsrate.

Schlussfolgerung

Die Verwendung der langsamen Fibrinverklebung (4 IE Thrombin/ml) zeigte einen protektiven Effekt hinsichtlich der Serombildung bei Abdominoplastiken. Die postoperativen Drainagemengen waren in der Gruppe mit niedrig dosiertem Fibrin geringer.

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