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11.01.2017 | Fingerfrakturen | CME | Ausgabe 1/2017

Der Radiologe 1/2017

Bandverletzungen am Daumen und an den Fingern

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 1/2017
Autor:
Prof. Dr. R. Schmitt
Wichtige Hinweise

Redaktion

S. Delorme, Heidelberg (Leitung)
P. Reimer, Karlsruhe
W. Reith, Homburg/Saar
C. Schäfer-Prokop, Amersfoort
C. Schüller-Weidekamm, Wien
M. Uhl, Freiburg
Der CME-Beitrag Bandverletzungen an der Handwurzel von Prof. Rainer Schmitt ist in Ausgabe 12/2016 von Der Radiologe erschienen [1]

Zusammenfassung

Degenerative und traumatische Bandläsionen am Handwurzel-Mittelhand-Übergang finden sich häufig am Daumensattelgelenk, während die karpometakarpalen Amphiarthrosen an den übrigen Fingerstrahlen selten betroffen sind. Die Metakarpophalangeal- und Interphalangealgelenke des Daumens und der Finger werden durch seitlich verlaufende Kollateralbänder und jeweils eine palmare Platte stabilisiert. An den Grundgelenken sind mehrere Bänder am Aufbau der Extensorenhauben beteiligt, die die Strecksehnen führen und die Feinmotorik der phalangealen Streckung und Beugung koordinieren. Eine Reihe von Ring- und Kreuzbändern dient der engen Führung der Beugesehnen am Fingerskelett. Anders als an der Handwurzel kann die Unterscheidung von dynamischen und statischen Instabilitäten schon bei der klinischen Untersuchung vorgenommen werden. In der Übersicht werden die Bandanatomie des Daumens und der Finger, die speziellen Verletzungsmuster und deren Diagnostik mittels Projektionsradiographie, Kinematographie sowie Magnetresonanztomographie (MRT) und MR-Arthrographie vorgestellt.

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