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22.08.2017 | Übersichten: Umweltmedizin | Ausgabe 5/2017

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie 5/2017

Folgen der sowjetischen Plutoniumproduktion in der Anlage von Majak

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie > Ausgabe 5/2017
Autoren:
M. C. Dietz, M. Braun, D. A. Groneberg, Dr. Dr. M. H. K. Bendels

Zusammenfassung

Die kerntechnische Anlage Majak in Russland war die erste Anlage zur industriellen Herstellung spaltbaren Materials für Atomwaffen der Sowjetunion. Während des Betriebs der Anlage und durch den Kyschtym-Unfall im Jahr 1957 wurden sehr große Mengen radioaktiver Substanzen in die Umwelt freigesetzt. Die Auswirkungen der Umweltbelastung und die gesundheitlichen Folgen für die Menschen vor Ort sind bis heute spürbar und Gegenstand zahlreicher Studien. Dieser Artikel gibt Einblicke in die Ursachen, Abläufe und Folgen rund um die Katastrophe. Für die Arbeitsmedizin ist die Langzeitwirkung radioaktiver Strahlung, die wie kurzzeitig hohe Dosen ein Karzinogen darstellt – wenn auch ein schwaches – von wichtiger Bedeutung.

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