Skip to main content
main-content

26.03.2020 | Forensische Begutachtung | CME | Ausgabe 2/2020

Rechtsmedizin 2/2020

Diagnose der gewaltsamen Erstickung

Teil 2: Suche nach neuen immunhistochemischen und serologischen Markern

Zeitschrift:
Rechtsmedizin > Ausgabe 2/2020
Autoren:
Dr. med. E. Gutjahr, B. Madea
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

B. Madea, Bonn

Zusammenfassung

Eine forensisch beobachtete terminale Hypoxiedauer reicht nicht aus, um Veränderungen in pulmonalen Entzündungszellpopulationen herbeizuführen. Mithilfe immunhistochemischer Verfahren konnte eine hypoxische Aktivierung der Alveolarmakrophagen mit Alteration des Immunprofils und einer Hochregulation bestimmter Marker verifiziert werden. Eine prolongierte Hypoxie führt zur Initiation des nächsten Glieds der Inflammationskette, die die serologisch fassbare Sekretion von MCP‑1 in den Blutkreislauf mit anschließender Degranulation der Mastzellen beinhaltet. Somit korreliert die Konzentration der serologisch messbaren, degranulierten Substanzen mit der Agoniedauer. Die Frage nach der Verlässlichkeit von Tryptasekonzentrationsmessungen als Äquivalent der Mastzelldegranulation bleibt offen. Die Doktrin der Erstickungstoddiagnose durch Nachweis des Erstickungsvorgangs an der Leiche behält ihre singuläre Validität. Immunhistochemische Marker können im Einzelfall richtungweisend sein.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner*in

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 2/2020

Rechtsmedizin 2/2020 Zur Ausgabe

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Rechtsmedizin 6x pro Jahr für insgesamt 560,00 € im Inland (Abonnementpreis 531,00 € plus Versandkosten 29,00 €) bzw. 578,00 € im Ausland (Abonnementpreis 531,00 € plus Versandkosten 47,00 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 46,67 € im Inland bzw. 48,17 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com
     

Neu im Fachgebiet Rechtsmedizin

05.10.2021 | Nierenkarzinom | Schwerpunkt: Nierenturmoren | Ausgabe 6/2021

SMARCB1(INI1)-defizientes Nierenzellkarzinom: medullär und darüber hinaus

Neue Konzepte

05.10.2021 | Forensische Begutachtung | CME | Ausgabe 6/2021

Strangulation – Erhängen

Allgemeines, Epidemiologie, Kriminalistik und Pathophysiologie

22.09.2021 | Schwerpunkt: Nierentumoren | Ausgabe 6/2021

Eosinophiles solide und zystisches Nierenzellkarzinom (ESC-NZK)