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Form und Farbe

Frederic Lord Leighton

  • 17.10.2024
  • Die letzte Seite
Erschienen in:

Auszug

Spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird in der Malerei das Unkonventionelle geschätzt. Pferde in leuchtendem Blau, wie sie die Expressionisten gemalt haben, die Auflösung der Perspektive, wie es die Kubisten vormachten, eine Suppendose als Kunstobjekt, wie es die Pop-Art propagierte. Das 19. Jahrhundert hatte ein durchaus anderes Kunstverständnis. Da konnte man als Maler zwar eine individuelle Handschrift entwickeln, musste sich aber doch weitgehend an die Konventionen halten. Geschätzt wurde die handwerkliche Perfektion und nicht der Tabubruch. Umso interessanter ist es, wenn konventionelle Künstler unkonventionelle Bilder malen.
Frederic Lord Leighton: Flaming June (1895)
© Bildagentur-online / UIG / picture alliance
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Titel
Form und Farbe
Frederic Lord Leighton
Verfasst von
Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk
Publikationsdatum
17.10.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
gynäkologie + geburtshilfe / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 1439-3557
Elektronische ISSN: 2196-6435
DOI
https://doi.org/10.1007/s15013-024-5920-z

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