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17.04.2019 | Leitthema | Ausgabe 5/2019

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 5/2019

Fortbildungsangebote zu Klimawandel, Hitze und Gesundheit für medizinische Fachangestellte und Pflegefachkräfte in der ambulanten Versorgung

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 5/2019
Autoren:
Dr. phil. Julia Schoierer, Hanna Mertes, Birgit Wershofen, PD Dr. med. Stephan Böse-O’Reilly
Wichtige Hinweise

Hinweis

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Zusammenfassung

Hitzeperioden werden aufgrund des Klimawandels zunehmen und stellen insbesondere für ältere Menschen ein hohes gesundheitliches Risiko dar. Verstärkende Risikofaktoren, wie Immobilität, Pflegebedürftigkeit, chronische und akute Erkrankungen sowie Medikamenteneinnahme führen dazu, dass diese Altersgruppe besonders sensibel auf Hitze reagiert. Pflegefachkräfte und beim Hausarzt tätige medizinische Fachangestellte sind zwei Berufsgruppen, die ältere, pflegebedürftige Menschen in Hitzeperioden zu Hause präventiv und kurativ versorgen können.
Um beide Berufsgruppen für die Thematik zu sensibilisieren und zu befähigen, auf Hitzeereignisse adäquat zu reagieren, wurde im Rahmen eines 2‑jährigen Projektes am Klinikum der Universität München ein interprofessionelles Blended-Learning-Angebot entwickelt. Dieses kombiniert eigenständiges Lernen mittels online verfügbarer Videos und Präsentationen und die konkrete Wissensanwendung an Fallbeispielen in einer Präsenzphase. Das Konzept, die Ergebnisse und Schlussfolgerungen des im Oktober 2018 abgeschlossenen Projektes werden in diesem Beitrag vorgestellt.
Bildungsangebote sind Teil der Anpassung an Hitzeereignisse. In den „Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit“ wird festgestellt, dass „Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen dazu beitragen, wichtige Inhalte zum adäquaten Handeln während Hitzeperioden zu vermitteln.“ Dieser Forderung wird mit dem entwickelten Bildungsangebot entsprochen. Um einen möglichst breiten Einsatz zu ermöglichen, stehen die Schulungsmaterialien kostenfrei zur Verfügung. Diese können auf der Seite www.​klimawandelundbi​ldung.​de heruntergeladen werden.

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