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12.10.2017 | CME | Ausgabe 11/2017

Der Chirurg 11/2017

Frakturen der unteren Extremität im Kindesalter

Teil 2: Unterschenkel- und Sprunggelenksfrakturen

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 11/2017
Autoren:
Dr. med. M. Voth, L. Kremer, I. Marzi
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Betzler, Essen
H.-J. Oestern, Celle
P. M. Vogt, Hannover
Dieser Artikel wurde auf Grundlage mehrerer allgemeiner Quellen der Kindertraumatologie erstellt [1, 2, 3, 4].

Zusammenfassung

Die unfallchirurgische Behandlung von Kindern stellt in jeder Hinsicht eine besondere Situation dar. Die Entscheidung über das richtige therapeutische Vorgehen bei Unterschenkel- und Sprunggelenksfrakturen muss unter anderem auf dem Boden von Restwachstum, Skelettalter und Körpergröße erfolgen. Der Unterschied zwischen kindlichen und adoleszenten Frakturen besteht vorrangig in den noch offenen Wachstumsfugen und dem resultierenden Restwachstum. Der Knochen des Kindes hat eine hohe Heilungstendenz und ein deutlich höheres Korrekturpotenzial. Gerade am Unterschenkel und Sprunggelenk ist das Korrekturpotenzial entscheidend für die Frakturausheilung und Entwicklung von Wachstumsstörungen. Die Toleranzgrenzen bezüglich bestehender Achsfehlstellungen sowie das zu erwartende spontane Korrekturpotenzial müssen bei der Therapieentscheidung (operativ vs. konservativ) entscheidenden Einfluss haben. Dieser Beitrag widmet sich den Besonderheiten von Unterschenkel- und Sprunggelenksfrakturen beim Kind.

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