Gestaltung der Früherkennung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss
- 11.03.2026
- Früherkennungsuntersuchung
- Prävention und Vorsorge
- Verfasst von
- Dipl.-Pol. Daniel Reuter, MPH
- Dr. med. Bernhard van Treeck
- Erschienen in
- Die Innere Medizin | Sonderheft 1/2026
Zusammenfassung
Früherkennungsuntersuchungen sind elementare Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie dienen der frühzeitigen Identifikation behandelbarer schwerer Erkrankungen. Der Gemeinsame Bundesausschuss spielt dabei eine Schlüsselrolle: Er legt evidenzbasiert fest, welche Untersuchungen unter welchen Voraussetzungen Bestandteil der Regelversorgung sind und wie die Qualität sichergestellt wird. Das Angebotsspektrum ist breit gefächert und umfasst die Schwangerenvorsorge, das Neugeborenenscreening, Untersuchungen im Kindes- und Jugendalter, allgemeine Gesundheitsuntersuchungen sowie die Krebsfrüherkennung. Der Beitrag erläutert das derzeitige System und legt dar, wie es kontinuierlich an den Stand der medizinischen Erkenntnisse angepasst wird. Nutzen-Schaden-Abwägungen, Leitlinien der Fachgesellschaften, Anhörungen und Stellungnahmeverfahren sowie gesetzgeberische Initiativen prägen die Weiterentwicklung. Bei der Erläuterung von Reformoptionen werden insbesondere Hürden des derzeitigen Datenschutzes bei der Evaluation der Programme thematisiert.
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- Titel
- Gestaltung der Früherkennung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss
- Verfasst von
-
Dipl.-Pol. Daniel Reuter, MPH
Dr. med. Bernhard van Treeck
- Publikationsdatum
- 11.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Die Innere Medizin / Ausgabe Sonderheft 1/2026
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00108-026-02074-9
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