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11.10.2014 | Medizin aktuell | Ausgabe 5/2014

Pädiatrie 5/2014

Frühzeitige Steroidgabe verhindert Komplikation beim Kawasaki-Syndrom

Zeitschrift:
Pädiatrie > Ausgabe 5/2014
Autor:
Michael Koczorek
_ Beim Kawasaki-Syndrom als Vaskulitis der mittleren Gefäße ist die Ausbildung von Koronaraneurysmata eine gefürchtete Komplikation. „Die frühzeitige Gabe eines Steroids reduziert das Risiko der Aneurysmabildung deutlich“, berichtete PD Dr. Tilmann Kalinich, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Sektion Rheumatologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Das zeigte eine Studie, in der Kinder mit einem Kobayashi-Score > 5, der mit einem hohen Risiko für Koronaraneurysma assoziiert ist, zusätzlich zur Standardtherapie mit intravenösen Immunglobulinen (IVIG) und Acetylsalicylsäure (ASS) Prednisolon (2 mg/kg KG) bis zur Normalisierung des CRP-Werts erhielten. Darunter konnten koronare Komplikationen über die Studienperiode von 23 % auf 3 % vermindert werden (p < 0,0001). Der Kobayashi-Score basiert auf klinischen und Labordaten und umfasst Natrium (≤ 133 nmol/l), GPT (> 100 IU/l), Neutrophile (< 80 %), CRP (≥ 10 mg/dl), Thrombozyten (< 300.000/mm 3) sowie Alter (≤ 1 Jahr) und initialen Therapiebeginn (≤ 4 Tage), die mit 1–2 Punkten bewertet werden. Basierend auf diesen Daten empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Kinderrheumatologie jetzt die frühe Steroidgabe beim Kawasaki-Syndrom und Kobayashi-Score > 5. ...

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