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11.10.2014 | Seite Eins | Ausgabe 5/2014

Pädiatrie 5/2014

Fundstücke

Zeitschrift:
Pädiatrie > Ausgabe 5/2014
Autor:
Urban & Vogel
Vor allem bei Themen wie Sexualität oder Drogenkonsum brauchen Teenager mehr Intimität bei ihrem Arzt. Diese recht offensichtliche Erkenntnis bestätigte sich erneut in einer Studie aus Indianapolis, USA [Gilbert AL et al. J Adolesc Health 2014 Jul 16], für die 504 Jugendliche und ihre Eltern befragt wurden: Es zeigte sich, dass bei Anwesenheit der Eltern zwar eine größere Anzahl von gesundheitlichen Themen angesprochen wurden, aber v. a. Sexualität, Drogenkonsum, Details zum Selbstbild und Probleme in der Schule kamen erst zur Sprache, wenn die Eltern das Sprechzimmer verlassen hatten. Dennoch: 61 % der Eltern würden es spontan vorziehen, beim Gespräch dabei zu sein. Der Studienautor M. Aalsma fasst es so zusammen: Jugendliche haben heute ihr eigenes Leben. Wir sollten versuchen, mit ihnen unter vier Augen zu sprechen, um sicherzugehen, dass wir sie verstehen. Aber damit alle Themen zur Sprache kommen, sollten auch die Eltern Gehör finden. Am besten man teilt die ärztliche Unterredung auf. Die American Academy of Pediatrics empfiehlt übrigens schon seit 2011 in ihren Richtlinien, dass alle Ärzte vertrauliche Sprechstunden für Jugendliche abhalten sollten. ...

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