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01.06.2014 | Berufspolitisches Forum | Ausgabe 6/2014

Der Unfallchirurg 6/2014

Funktionsoberarzt

Pseudotitel oder sinnvolle Position?

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 6/2014
Autoren:
PD Dr. T. Histing, M. Burkhardt, M. Rollmann, M.D. Menger, T. Pohlemann

Zusammenfassung

Die Position des Funktionsoberarztes in vielen Kliniken ist fest etabliert. Unklar bleibt jedoch, wie die Position eines Funktionsoberarztes definiert ist. Einerseits wird interpretiert, dass die Position der eines Facharztes entspricht, der selbstverantwortlich arbeitet und an die Tätigkeiten eines Oberarztes herangeführt wird. Andere verstehen unter einem Funktionsoberarzt einen Facharzt, der gänzlich die Tätigkeiten eines Oberarztes ausübt, jedoch keine entsprechende Planstelle besetzt und keine entsprechende Vergütung erhält. Ein kritischer Nachteil, der sich häufig aus der Position des Funktionsoberarztes ergibt, ist der Einsatz nach Bedarf. Dies bedeutet, dass in Abhängigkeit der Personalsituation der Funktionsoberarzt entweder die Tätigkeiten eines Oberarztes oder die eines Assistenten oder gar beide übernimmt. Der Wechsel zwischen beiden Positionen, die damit einhergehende Doppelbelastung sowie die fehlende Identität und Akzeptanz führen letztendlich zu einer Unzufriedenheit. Unter der Voraussetzung, dass der Funktionsoberarzt tatsächlich die Tätigkeiten eines Oberarztes übernimmt, aber trotzdem von erfahrenen Kollegen unterstützt wird, ist die Position durchaus sinnvoll. Wichtig ist, dass die Position des Funktionsoberarztes als Übergangsphase gesehen wird und der Zeitraum im Vorfeld festgelegt ist.

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