Zum Inhalt
Die Chirurgie

Rekonstruktionstechniken nach partieller und totaler Magenresektion

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Domäne der Magenchirurgie sind heutzutage onkologische Resektionen, oftmals im Rahmen von multimodalen Therapiekonzepten. In Abhängigkeit vom Ausmaß der gastralen Resektion als (totale) Gastrektomie, distale (bzw. subtotale) oder proximale Magenresektion stehen verschiedene Rekonstruktionsformen zur Verfügung. Diese haben sich mit Implementierung der minimal-invasiven und auch robotischen Verfahren grundsätzlich nicht geändert, jedoch hat sich das Spektrum möglicher Anastomosentechniken deutlich erweitert. Funktionelle, insbesondere nutritive Störungen mit Einschränkung der postoperativen Lebensqualität werden nach Magenresektion häufig beobachtet. Diese Störungen treten nach chirurgischen Resektionen mit Erhalt von Restmagen grundsätzlich seltener auf. Die Anlage eines jejunalen Pouches nach (totaler) Gastrektomie führt ebenfalls zur Reduktion der postoperativen Dumping-Symptomatik. Nach proximaler Magenresektion hat die Double-Tract-Rekonstruktion funktionelle Vorteile gegenüber der einfachen Roux-Y-Rekonstruktion.
Titel
Rekonstruktionstechniken nach partieller und totaler Magenresektion
Verfasst von
Christian A. Gutschow
Florian Gebauer
Marcel A. Schneider
Prof. Dr. Wolfgang Schröder, FACS, FEBS
Publikationsdatum
11.07.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 11/2025
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-025-02347-3
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Bildnachweise
Laparoskopischer Eingriff/© Portra / Getty Images / iStock