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01.06.2006 | Schwerpunkt: Dyspepsie, Gastritis, Ulkusleiden | Ausgabe 6/2006

Der Internist 6/2006

Gastritis aus histologischer Sicht

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 6/2006
Autoren:
PD Dr. M. Vieth, M. Stolte

Zusammenfassung

Seit der Wiederentdeckung eines spiralförmigen pathogenen Keims im Magen im Jahre 1983 durch Warren und Marshall wurde eine Fülle an Fakten und Wissen zusammengetragen, die entscheidend zum Verständnis der Gastritis beigetragen hat. Von der WHO wurde Helicobacter als ein Karzinogen 1. Grades eingestuft. Helicobacter spielt bei vielen Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts eine große Rolle (Ulcus ventriculi et duodeni, MALT-Lymphom und Magenkarzinom). Das Verständnis der Interaktion zwischen Keim und Wirt hat zur Vereinheitlichung und Verbesserung der histologischen Diagnostik der Gastritis geführt. Leider korreliert der endoskopische Befund weder mit der Symptomatik des Patienten noch mit dem histologischen Befund, sodass die Gastritis eine rein histologische Diagnose ist. Dieser histologischen Diagnose muss immer eine ätiologische Ursache der Entzündung beigefügt werden, denn nur dann kann aus der Histologie eine klinische Konsequenz gezogen werden. In Deutschland ist das sog. ABCD-Schema der Gastritiden weit verbreitet (A: autoimmune Gastritis, B: bakterielle Gastritis, C: chemisch reaktive Gastritis, D: andere Sonderformen der Gastritis). Notwendige Vorraussetzung sind mindestens 2 Antrum- und 2 Korpusbiopsien, um mit hinreichender Genauigkeit eine histologische Diagnose zum Gastritisstatus zu stellen. Werden weniger Biopsien als diese insgesamt 4 Biopsien zur Matrixdiagnostik entnommen, bleibt die Aussage zum Gastritisstatus unsicher.

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