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Rivaroxaban überzeugt im Praxiseinsatz

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Auszug

Aktuelle Ergebnisse aus großen Studien und Registeranalysen dokumentieren den Einsatz von Rivaroxaban in verschiedenen Indikationen nach der Zulassung und bestätigen das bekannte positive Nutzen-Risiko-Profil. In der Schlaganfallprophylaxe bei nicht valvulärem Vorhofflimmern haben die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) als Gruppe signifikante Wirksamkeits- und Sicherheitsvorteile gegenüber Vitamin-K-Antagonisten (VKA) gezeigt. Für Rivaroxaban stammt die Evidenz dazu aus der Phase-III-Studie ROCKET AF [Patel MR et al. N Engl J Med 2011; 365: 883 – 91]. Darin verhinderte Rivaroxaban bei Patienten mit einem mittleren CHADS2-Score von 3,5 Schlaganfälle und systemische Embolien ebenso gut wie VKA, ging aber signifikant seltener mit intrakraniellen und tödlichen Blutungen einher. Nun wurden die Daten der internationalen prospektiven Phase-IV-Studie XANTUS präsentiert [Camm AJ et al. Eur Heart J 2016; 37: 1145 – 53]. Schwere Blutungen ereigneten sich mit einer Inzidenzrate von 2,1 % pro Patientenjahr, für intrakranielle und gastrointestinale Blutungen betrugen die Raten 0,4 % und 0,9 %, für Schlaganfälle und systemische Embolien 0,8 %. Die Inzidenzraten für die Gesamtmortalität und für thromboembolische Ereignisse betrugen 1,9 % und 1,8 % pro Patientenjahr. Bei 96,1 % der Patienten waren weder schwere Blutungen, noch symptomatische thromboembolische Ereignisse oder Tod jeglicher Ursache aufgetreten. …
Titel
Rivaroxaban überzeugt im Praxiseinsatz
Verfasst von
Springer Medizin
Publikationsdatum
22.10.2016
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
InFo Neurologie + Psychiatrie / Ausgabe 10/2016
Print ISSN: 1437-062X
Elektronische ISSN: 2195-5166
DOI
https://doi.org/10.1007/s15005-016-1915-1
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