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14.06.2016 | Gastrointestinale Tumoren | Panorama | Ausgabe 6/2016

Sulforaphan aus Brokkoli
Im Focus Onkologie 6/2016

Chemotherapie-Aktivierung durch Gemüse

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 6/2016
Autor:
Martin Roos
_ Sulforaphan ist ein Inhaltstoff der Brokkolipflanze sowie anderen Kohlarten. Er potenziert in Darmkrebszellen die antitumorale Wirkung des experimentellen Dinitro-Benzamids PR-104A. Soll heißen: Nach einer „Sulforaphan-Vorbehandlung“ bedarf es womöglich deutlich weniger dieses Therapeutikums. Shana Sturla und Kollegen von der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, kurz ETH Zürich belegten, dass Sulforaphan in Zelllinien die Konzentration mehrerer Enzyme erhöhte, darunter AKR1C3. Es aktiviert das DNA-vernetzende Prodrug PR-104A. Die Einschränkung: War AKR1C3 in den Tumorzellen unterexprimiert, zeigte Sulforaphan keinen Einfluss. In Darmkrebszellen mit normaler oder Überexpression reichte weniger als ein Drittel der PR-104A-Dosis, um die Krebszellen zu eliminieren. Die von den ETH-Forschern eingesetzte Sulforaphan-Konzentration entsprach in etwa jener, die nach dem Verzehr einer Brokkoli-Mahlzeit in den Darm gelangt [Erzinger MM et al. PLoS One. 2016;11(3):e0150219]. ...

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