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CME: Schulterdystokie

Die Schulterdystokie ist eine unvorhersehbare Notfallsituation, die bei jeder Geburt eintreten kann. Wer in der Geburtshilfe tätig ist, muss diese Komplikation frühzeitig erkennen und im Ernstfall schnell handeln. Welche Manöver und Strategien Leben retten können, erfahren Sie in diesem CME-Beitrag.

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Kasuistiken

Schmerzen an Uterotomienarbe in der 35. SSW – droht ein Notfall?

Eine Zweitgravida stellt sich in der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) zur Besprechung des Geburtsmodus vor. In der Vorgeschichte: eine elektive Sectio mit laterokaudalem Myometriumriss links. Derzeit beklagt die Patientin leichte Schmerzen an der Uterotomienarbe, die Sonographie zeigt eine auffällige intraabdominelle Vorwölbung der Fruchtblase mit Nabelschnurschlingen und fetalen Anteilen. Welche Komplikation droht hier?

Anhaltende vaginale Blutung zehn Monate nach Re-Sectio

Eine 31-jährige, stillende Patientin stellt sich mit zunehmend übelriechendem Vaginalausfluss und anhaltender Schmierblutung vor. Zehn Monate zuvor hatte sie per Re-Sectio entbunden, bei der es intraoperativ zu einer Uterusatonie kam. Nun zeigt die Vaginalsonographie einen dramatischen Befund, der sofortiges Handeln erfordert. 

Aus "postpunktionellem Kopfschmerz" wurde postpartaler Notfall

Vier Tage post sectionem stellt sich eine 28-Jährige mit stärksten Kopf- und Nackenschmerzen vor. Diese bestünden seit der geburtshilflichen Periduralanästhesie und lassen sich zunächst analgetisch in den Griff bekommen. Kurz darauf entwickelt die Frau erst einen Krampanfall, dann eine zunehmende Ateminsuffizienz. Und dabei bleibt es nicht.

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Personalisierte und humanmilchbasierte Ernährungstherapie in der Neonatologie

Humanmilchbasierte Ernährung stellt einen Eckpfeiler der medizinischen Gesamttherapie im Bereich der Neonatologie dar. Bei Früh- und kranken Neugeborenen zeigt sich der Einsatz von Humanmilch als morbiditäts- und mortalitätsrelevant. Ist Stillen …

Medikamente in der Stillzeit

Die Frage „Darf die Mutter weiter stillen?“ wird in der klinischen Praxis häufig gestellt, wenn eine medikamentöse Therapie notwendig wird. Diese Perspektive ist jedoch falsch. Die richtige Herangehensweise lautet: „Die Mutter stillt – welches …

Medizin als Voraussetzung sicherer Geburt – Warum Prävention das zentrale Leitprinzip der Geburtshilfe des 21. Jahrhunderts ist

Die Geburtshilfe hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert: Trotz historisch niedriger Mortalität bleibt die Sicherheit von Mutter und Kind stark von medizinischen Strukturen, Früherkennung und klaren Prozessen abhängig. Aktuelle …

Kind kam mit extrem großer Meningozele zur Welt

Meningozelen können im Rahmen der fetalen Chirurgie schon im Mutterleib operiert werden. Doch auch bei einer beträchtlichen Größe ist eine postpartale Versorgung möglich, wie das Beispiel dieses Neugeborenen ziegt.

Bluthochdruck-Management in der Schwangerschaft und Stillzeit

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Was tun, wenn Schwangere medizinisch erforderliche Maßnahmen verweigern?

Jede Patientin hat das Recht, eine medizinische Maßnahme einzuwilligen oder abzulehnen – selbst dann, wenn die Entscheidung unvernünftig oder lebensgefährlich ist. Welche Aufklärungspflichten gelten für Behandelnde? Und wie lassen sich Haftungsfallen vermeiden?

Schwangerschaft und Geburt in der Klimakrise: zum Forschungsstand in Deutschland

Die Klimakrise – widergespiegelt u. a. in einem globalen Temperaturanstieg und verstärkter Luftverschmutzung – geht mit der Exazerbation gesundheitlicher Risiken einher, wovon insbesondere vulnerable Personengruppen, wie Schwangere und …

Vorzeitige Wehen: So setzen Sie die Tokolyse leitliniengerecht ein

Setzen vorzeitige Wehen ein, kann eine medikamentöse Tokolyse entscheidend für den Schwangerschaftsverlauf sein. Doch wann ist die Wehenhemmung medizinisch sinnvoll, wie lange sollte sie erfolgen und welche Wirkstoffe kommen infrage? Diese und weitere Fragen beantwortet dieser Beitrag.

Was kann Frühgeburten verhindern? Von Progesteron bis zu Supplementen 

Etwa 11% aller Kinder weltweit kommen zu früh zur Welt. Die Ursachen dafür sind zwar vielfältig, allerdings könnte das Risiko gezielt minimiert werden. Welchen Beitrag können Progesteron, L-Arginin, Magnesium und andere Supplemente bei der Prävention von Frühgeburten leisten?

Therapie bei kurzer Zervix in der Schwangerschaft

Die Prävention einer Frühgeburt bei Einlings- und Zwillingsschwangerschaften mit kurzer Zervix stellt eine klinische Herausforderung dar. Aktuell gibt es drei mögliche Interventionen: das Zervixpessar, die Cerclage und den totalen Muttermundverschluss. Welche Intervention wann zum Einsatz kommt, erfahren Sie im Beitrag.

Buchkapitel zum Thema

Beckenendlage

Bei der Beckenendlage handelt es sich um eine Lageanomalie, die in 5 % der Schwangerschaften auftritt. Eine vaginale Entbindung ist für viele Schwangere möglich, ausschlaggebend ist hier die korrekte Selektion der Schwangeren. Ab der 36+0 SSW kann …

Notfalltherapie in Gynäkologie und Geburtshilfe

Auftreten einer massiven intraabdominalen Blutung mit peritonealer Reizung.

Arzneimittel und ihre Dosierung bei gynäkologischen Notfallsituationen

Medikamentöse Therapie, Arzneimittel und Dosierung sind in Tab. 39.1 dargestellt.

Rezidivierende Spontanaborte

Habituelle AborteAborthabitueller (RSA) sind von der WHO definiert als 3 oder mehr konsekutive spontane FehlgeburtenFehlgeburt vor der 22. SSW und betreffen ca. 1–3 % aller Paare im reproduktionsfähigen Alter. Eine Reihe an Risikofaktoren wie …

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Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, brauchen eine fachgerechte, traumasensible und rechtssichere Versorgung. Dies bundesweit sicherzustellen, ist Ziel der neuen S1-Leitlinie.

Diabetes in der Schwangerschaft macht Kinder infektanfällig

Schwangere mit Diabetes mellitus bringen ihre Kinder mit erhöhter Anfälligkeit für Infektionen zur Welt. Das hat eine US-Studie belegt und auch die Faktoren eruiert, die ein besonderes Risiko darstellen – wie etwa die Palette verfügbarer IgG-Antikörper im Nabelschnurblut.

Brustkrebspatientinnen sind häufig Fehlinformationen ausgesetzt

Zucker, Impfungen oder Deo begünstigen Mammakarzinomrezidive – solchen und anderen Fehlinformationen begegnen Brustkrebsbetroffene häufig, wie die Ergebnisse einer US-Umfrage nahelegen.

Schützt oder schadet die menopausale Hormontherapie vor Demenz?

Ob und wie sich eine menopausale Hormontherapie auf das Demenzrisiko auswirkt, ist seit Jahren umstritten. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse mit Daten von über einer Million Frauen liefert Erkenntnisse und zeigt, warum die Frage noch nicht abschließend beantwortet ist.

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Frau bei der Geburt/© gorodenkoff / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), MRT-Befund einer Zweitgravida/© Weidenthaler F et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Ärztin betrachtet Mammografie-Befund/© Gorodenkoff / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Kurze Zervix mit Trichterbildung/© Hoesli I doi.org/10.1007/s00129-025-05411-5 unter CC-BY 4.0, Uneinsichtige Patientin im Gespräch mit ihrer Ärztin/© SDI Productions / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Frühgeborenes Baby im Inkubator/© IvanJekic / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Schwangere mit Wehenschreiber/© globalmoments / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Schwangere erhält Infusion/© mikumistock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Schwangere Frau sitzt im Auto am Steuer/© pololia / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), ZFA TALKS - Depression/© (M) seb_ra / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell) Logo: Springer Medizin Verlag GmbH, Frauen umarmen sich glücklich mit Schwangerschaftstest/© Vane Nunes / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Mutter nach Kaiserschnitt im Krankenhaus/© Iryna / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau hält Haare in der Hand/© balsamic / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mutter stillt ihr Baby/© svetikd / Getty Images / istock (Symbolbild mit Fotomodellen), CTG Wehenschreiber/© Dmitry Naumov / Stock.adobe.com, Glaszellentumor der Gebärmutter/© Boeker M et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, CT-Pulmonalisangiographie zeigt Alveoläres Lungenödem/© Crossey F et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Junge Frau nimmt Tabletten/© Pixel-Shot / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Search Icon, Bluterguss auf dem Unterarm/© millaf / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt und Schwangere im Gespräch/© Pixel-Shot / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Ältere Person tippt auf Smartphone/© nito / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Dame hält Tabletten und Packungsbeilage in den Händen/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)