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17.09.2017 | Geburt | CME-Kurs | Kurs

Intrapartales Kardiotokogramm

Zeitschrift:
Der Gynäkologe | Ausgabe 9/2017
Autoren:
Prof. Dr. med. Irene Hösli, Johanna Büchel
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
18.09.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Das Kardiotokogramm (CTG), in den 1960er-Jahren eingeführt, ist heute die geburtshilfliche Maßnahme, die unter der Geburt am häufigsten angewendet wird. Die Vorstellung, das Wohlbefinden des Feten nichtinvasiv unter der Geburt zu kontrollieren bzw. eine drohende Asphyxie rechtzeitig zu erkennen, ist genial, ließ sich allerdings nicht in randomisierten Studien bestätigen. Die Sensitivität des CTG ist mit 99% sehr hoch, die Spezifität mit 77% gering. Die hohe Rate an falsch-positiven Befunden führte vor allem zu einer Steigerung der Sectiorate, ohne die Rate an Zerebralparesen signifikant zu reduzieren. Gründe dafür sind die große Interobserver-Variabilität und die Heterogenität der einzelnen Risikokollektive. Mit den neuen FIGO(International Federation of Gynecology and Obstetrics)-Leitlinien werden sowohl die Begriffe einheitlich definiert als auch direkte Handlungsempfehlungen gegeben. Zusätzliche Maßnahmen, wie Mikroblutuntersuchung oder eine Kopfstimulation, können weitere Informationen über die fetale Reserve unter der Geburt liefern.

Lernziele

Nach Lektüre dieses Beitrages …

  • kennen Sie die aktualisierte CTG(Kardiotokogramm)-Beurteilung nach der FIGO (International Federation of Gynecology and Obstetrics).
  • können Sie einschätzen, welche zusätzlichen Faktoren die CTG-Beurteilung beeinflussen.
  • wissen Sie, welche Maßnahmen bei welchen CTG-Auffälligkeiten notwendig sind.
  • wissen Sie, weshalb das CTG-Simulationstraining notwendig ist.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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