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01.02.2012 | Außer der Reihe | Ausgabe 1/2012

Der MKG-Chirurg 1/2012

Gedemütigt, entwürdigt, verstümmelt – die „rassenhygienische Ausmerze“ der Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten im Dritten Reich. Studie zur Situation der Betroffenen und zur Position der Ärzte im Dritten Reich

Teil II: Erbbiologische Forschung als Vehikel der sozialen Degradierung der Spaltträger und die Auseinandersetzungen unter den deutschen Spaltchirurgen um die Bewahrung eines humanistischen Menschenbildes. Rosenthal, Ernst, Axhausen, Waßmund

Zeitschrift:
Der MKG-Chirurg > Ausgabe 1/2012
Autor:
Doz. Dr. Dr. habil. V. Thieme
Wichtige Hinweise
Zusatzmaterial online: Zu diesem Beitrag sind unter 10.​1007/​s12285-011-0271-x für autorisierte Leser zusätzliche Dateien abrufbar.

Zusammenfassung

Im zweiten Teil dieser Studie wird die tendenziöse Funktion der rassenhygienischen Forschung und der Streit unter den deutschen Spaltchirurgischen beschrieben.
Die erbbiologische Forschung im Dritten Reich verfolgte das Ziel, die Zwangssterilisation der Spaltträger zu rechtfertigen. Dazu wurde den Familien der Betroffenen soziale und geistige Minderwertigkeit unterstellt. Typische Beispiele sind die Dissertationen von Josef Mengele und Heinz Krebs. Unter den deutschen Spaltchirurgen entbrannte ein heftiger Streit über den Umgang mit ihren Patienten. Wolfgang Rosenthal, Franz Ernst und Georg Axhausen setzten sich für ein humanes, rehabilitatives Therapieziel ein. Martin Waßmund vertrat kompromisslos das rassenhygienische Ziel der „Ausmerze“.

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