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Herzmedizin im Gleichgewicht – radiologische Objektivität als Fundament interdisziplinärer Kooperation

Gestern, Heute, Morgen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Herzmedizin entwickelte sich aus klinischer Notwendigkeit: von Forssmanns Katheterisierung und Sones’ Koronarangiographie bis zu CT und MRT. Heute ist die nichtinvasive Schnittbildgebung leitlinienbasiert: CCTA („coronary CT angiography“) dient primär zum Ausschluss obstruktiver KHK (koronare Herzkrankheit) und ermöglicht mit CAD-RADS 2.0 eine prognoserelevante Plaque- und Risikostratifizierung. Die CTA ist zudem beim akuten Aortensyndrom und zentral in der Klappenplanung eingesetzt. Radiologie schafft durch standardisierte, reproduzierbare Befunde Transparenz, ist im Heart-Team aber gelegentlich unterrepräsentiert – eine strukturelle Einbindung ist aber essenziell für patientenzentrierte, evidenzbasierte Entscheidungen. Zukünftig könnte sich durch KI-gestützte Radiomics und Clinomics, strukturiertes Reporting und herzchirurgisch-radiologische Hybridverfahren (u.a. CT-gestützte Perikardpunktion, Device‑/Klappenimplantation) Präzisionsmedizin mit nachhaltiger Versorgungsqualität in einem ausbalancierten Heart-Board entwickeln.
Titel
Herzmedizin im Gleichgewicht – radiologische Objektivität als Fundament interdisziplinärer Kooperation
Gestern, Heute, Morgen
Verfasst von
Univ.-Prof. Dr. med. Sebastian Reinartz
Publikationsdatum
08.01.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0930-9225
Elektronische ISSN: 1435-1277
DOI
https://doi.org/10.1007/s00398-025-00748-4
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