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Gefässchirurgie

Ein strukturiertes akademisches Weiterbildungsprogramm für Gefäßchirurgie in Deutschland

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Ausbildung akademisch tätiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht über die Weiterbildungsordnung (WBO) hinaus. Forschung und Lehre erfordern zusätzliche Kompetenzen und weiterführende curriculare Inhalte. Das Ausbildungsziel schließt nach der Promotion neben der Facharztprüfung die Erlangung eines akademischen Titels (PhD) oder die Habilitation mit ein. Die für diese akademische Karriere erforderlichen zusätzlichen Kompetenzen müssen in den 6 Weiterbildungsjahren und darüber hinaus entsprechend eingebaut und vermittelt werden. Zahlreiche Module können standardisiert und damit standortübergreifend etabliert und vermittelt werden. Ein Logbuch ermöglicht die entsprechende Dokumentation und Prüfung der curricularen Umsetzung. Im vorliegenden Artikel wird der Vorschlag eines standortübergreifenden, gemeinsamen strukturierten akademischen Curriculums für Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie an deutschen Universitäten und akademischen Lehrkrankenhäusern vorgestellt.
Titel
Ein strukturiertes akademisches Weiterbildungsprogramm für Gefäßchirurgie in Deutschland
Verfasst von
Michael Jacobs
Sebastian E. Debus
Bernhard Dorweiler
Hans-Hennig Eckstein
Irene Hinterseher
Alexander Hyhlik-Dürr
Achim Mumme
Kyriakos Oikonomou
Alexander Oberhuber
Hubert Schelzig
Prof. Dr. med. Dittmar Böckler
Kommission „Ordinarienkonvent“ der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG e. V.)
Publikationsdatum
17.10.2023
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Gefäßchirurgie
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 7/2023
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-023-01043-y
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